Wallfahrt: KDFB-Frauen beten zur heiligen Anna Schäffer

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke während seiner Predigt im Rahmen der Frauenbundwallfahrt 2015 (Foto: Anita Hirschbeck)

EICHSTÄTT/MINDELSTETTEN - Mehr als 800 Frauen aus dem ganzen Bistum Eichstätt sind bei der diesjährigen Wallfahrt des Diözesanverbands des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) mitgelaufen.

Ziel der Wallfahrt, die unter dem Motto „Jesus Christus – die Sonne meines Lebens“ stand, war das Grab der heiligen Anna Schäffer in der Pfarrkirche Mindelstetten. „Ich freue mich vor allem, dass die Frauen hier erleben, wie groß der Frauenbund in der Diözese Eichstätt ist“, erklärte die Diözesanvorsitzende Rosalinde Göppel.

Nach einer Station am Geburtshaus der Heiligen zogen die Frauen mit Fahnen und Kreuzen in die Kirche ein, wo der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke ein Pontifikalamt hielt. Anna Schäffer habe nach den Maßstäben der heutigen Wohlfühlgesellschaft auf den Schattenseiten des Lebens gestanden, sagte der Bischof in seiner Predigt. Ihre Person sei jedoch auch „Botschaft der Hoffnung, die der Glaube an Jesus Christus und die Gemeinschaft mit ihm in der Kirche schenkt. Es ist ein Glaube, der verwandelt.“Nach dem Gottesdienst verabschiedete der KDFB-Diözesanverband seinen ehemaligen Geistlichen Beirat, Konrad Herrmann.

Anna Schäffer (1882-1925) wurde 2012 von Papst Benedikt XVI heiliggesprochen. Als sie 18 Jahre alt war, erlitt sie bei einem Unfall schwere Verletzungen an beiden Beinen. Bis zum Ende ihres Lebens konnte sie das Bett nicht mehr verlassen und litt große Schmerzen. Ab 1910 trug sie die Wundmale Jesu und hatte Visionen, die sie in Form von Berichten aufschrieb. Obwohl sie selbst schwer krank war, spendete Anna Schäffer den zahlreichen Menschen, die sie besuchten, Trost und Linderung in ihren Nöten.

Quelle: Eichstaett BO
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