Hoher Besuch an der Dillenberg-Schule

Cadolzburg: Dillenberg-Schule |

Am Mittwoch, den 22. Juni 2016 hatte sich Ministerialrat Erich Weigl, Fachreferent für Sonderpädagogik am Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus sowie Vertreter der Förderschulabteilung der Regierung Mittelfranken mit Regierungsschuldirektor Herrn Kleindiek an der Dillenberg-Schule Cadolzburg zu einem Besuch angekündigt.

Zur Begrüßung der Gäste sang der Inklusionschor mit Schülern der Grund- und Mittelschule sowie des Förderzentrums Cadolzburg ein schwungvolles Lied unter der Leitung von S. Thumm. Im Anschluss daran durften die Besucher aus München und Ansbach am Unterricht einer 6. Jahrgangsstufe teilnehmen. Im Gespräch mit Rektorin J. Weber und Konrektorin M. Finck wurden schließlich Gedanken zur Weiterentwicklung der Förderzentren diskutiert. Hierbei ging es v.a. um Schüler mit temporären sonderpädagogischen Förderbedarfen, die auf Wunsch der Eltern für eine Zeit ein Förderzentrum besuchen und nach dem Lehrplan der Regelschule unterrichtet werden. Durch einen intensiven persönlichen Bezug, bei dem die Jugendlichen mit ihren Bedarfen im Mittelpunkt stehen, aber u.a. auch durch eine gezielte Anbahnung und Umsetzung von Lern- und Verhaltensstrategien, sollen sie so unterstützt und begleitet werden, dass eine möglichst zeitnahe Rückführung an die Regelschule erfolgen kann. Die Dillenberg-Schule kann in diesem Bereich hohe Rückführungsquoten verzeichnen und auch Frau B. Lämmermann, Rektorin der benachbarten Mittelschule, bestätigte, dass viele Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf „in Bezug auf ihre individuelle Entwicklung, v.a. aber auch im Lern- und Arbeitsverhalten deutlich besser vom Förderzentrum zurückkommen, als sie weggegangen sind.“ Die gelungene Zusammenarbeit der beiden Schulen wurde in diesem Zusammenhang als wegweisend bezeichnet und ausdrücklich gelobt.
Damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, wurden die Teilnehmer der illustren Runde mit leckeren Häppchen der Schülerfirma Ess-Bar bewirtet.

Herr Ministerialrat Weigl zeigte sich sehr erfreut von der Gelegenheit, sich „live in der Praxis“ umsehen zu dürfen und bedankte sich bei allen Beteiligten ganz herzlich für den gelungenen fachlichen Austausch.

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