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Nürnberg - Die Dürer Stadt mit Herz1. Stadtportrait Nürnberg |
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| Nizza | Frankreich | seit 1954 |
| Krakau | Polen | seit 1979 |
| Skopje | Mazedonien | seit 1982 |
| San Carlos | Nicaragua | seit 1985 |
| Glasgow | Schottland | seit 1985 |
| Gera | Deutschland | seit 1988/97 |
| Prag | Tschechien | seit 1990 |
| Charkiv | Ukraine | seit 1990 |
| Hadera | Israel | seit 1995 |
| Antalya | Türkei | seit 1997 |
| Shenzhen | China | seit 1997 |
| Kavala | Griechenland | seit 1998 |
| Atlanta | USA | seit 1998 |
| Venedig | Italien | seit 1999 |
Durch Nürnberg schlängelt sich die Pegnitz, die etwa 80 Kilometer nordöstlich der Stadt entspringt. Im benachbarten Fürth fließen die Pegnitz und die Rednitz zusammen und bilden den Fluss Regnitz.
Ein wichtiges Gemüseanbaugebiet Nürnbergs, das Knoblauchsland, befindet sich im Norden. Der Nürnberger Reichswald erstreckt sich im Süden, Osten und Norden der Stadt.
Nördlich von Nürnberg liegt die Fränkische Schweiz, ein Mittelgebirge mit einer Höhe von teilweise über 600 Metern über dem Meeresspiegel.
Ein Brunnen in Nürnberg in der Nähe des Weißen Turmes. Er wurde im Auftrag der Stadt von 1977 bis 1981 von dem Bildhauer Jürgen Weber gestaltet und 1984 aufgebaut. Die Szenerie des Brunnens ist an das Gedicht „Das bittersüße ehlich Leben“ von Hans Sachs angelehnt.
Der Gänsemännchenbrunnen ist einer der ältesten Brunnen der Stadt Nürnberg. Der Brunnen stand früher auf dem Obstmarkt und wurde nach den Zweiten Weltkrieg auf den Rathausplatz versetzt. Abgebildet ist ein Bauer mit einer Gans unter dem Arm. Die von Hans Peisser aus Holz genschnitzte Vorlage der Brunnenfigur steht im Stadtmuseum Fembohaus in Nürnberg.
Erbaut wurde der Schöne Brunnen von Heinrich Beheim. Im Laufe der Jahre wurde er einige Male renoviert. Heute steht am Hauptmarkt in Nürnberg eine knapp hundert Jahre alte Kopie aus Muschelkalk. Die wenigen Reste des steinernen Originals befinden sich im Germanischen Nationalmuseum. Die vier farbig bemalten Figuren stellen in vier Stockwerken das Weltbild des Heiligen Römischen Reiches dar.
Er steht am Lorenzer Platz in Nürnberg.
1821 wurde der Albrecht-Dürer-Brunnen am Maxplatz nach Entwurf von Carl Alexander von Heideloff in klassizistischen Formen geschaffen. Er ist zugleich ein Denkmal für Willibald Pirckheimer.
Die Kaiserburg, oder auch Nürnberger Burg, ist das Wahrzeichen der Stadt Nürnberg. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Burganlage wieder aufgebaut. Die historische Kaiserburg gehört zu der Historischen Meile Nürnberg und ist eines der bedeutensten Kunst- und Baudenkmäler der Stadt Nürnberg.
Die Lochgefängnisse befinden sich in den Kellergewölben des alten Rathauses in Nürnberg. Die 15 Gefängniszellen dienten im Mittelalter zur Verwahrung in Untersuchungshaft bis zur Fällung eines Urteils und dessen Vollstreckung. Neben den Zellen enthält das Gefängnis eine Schmiede, die Wohnung des Lochwirts und die Folterkammer, wegen ihrer Größe „Kapelle“ genannt.
Der Handwerkerhof Nürnberg wurde 1971 als Touristenattraktion im so genannten „Waffenhof“ des Frauentors der letzten Stadtbefestigung der Stadt Nürnberg angelegt. Er liegt am Altstadteingang „Königstor“ und damit am Fußweg vom Hauptbahnhof in Nürnberg zu den traditionellen Touristenzielen Nürnbergs.
Das Heilig-Geist-Spital in Nürnberg war die größte städtische Einrichtung zur Versorgung von Kranken und Alten in der Reichsstadt. Es ist insbesondere bekannt als Aufbewahrungsstätte der Reichskleinodien, die von 1424 bis 1796 in Nürnberg verwahrt wurden. Das Spital wurde zum Teil über dem Bett der Pegnitz errichtet. Es wurde gestiftet von Konrad Groß, dem damals reichsten Bürger der Stadt Nürnberg.
Der Henkersteg, auch Langer Steg, ist ein Holzsteg über die der Pegnitz in Nürnberg. Der Steg verbindet den Trödelmarkt, eine Insel in der Pegnitz, mit der Lorenzer Altstadt, wo er neben dem Unschlitthaus auf den Unschlittplatz mündet.
Das Katharinenkloster Nürnberg ist ein ehemaliges Frauenkloster des Dominikanerordens in Nürnberg in Bayern in der Diözese Bamberg. Die Klostergebäude wurden von 1596 bis 1620 als Versammlungsraum für die Meistersinger aus Nürnberg verwendet, die dann bis 1778 in der Katharinenkirche beherbergt waren. Bis zur Zerstörung 1945 dienten die Räume auch später profanen und kulturellen Zwecken. Seit 2005 hat die Ruine der St. Katharinenkirche wieder ein Dach über dem ehemaligen Altarraum. Sie wird für Veranstaltungen wie Open-Air-Konzerte verwendet.
Die Mauthalle ist ein mittelalterliches, reichsstädtisches Gebäude in Nürnberg. Es gehört zu den wichtigsten Baudenkmälern der Altstadt in Nürnberg und ist eine Station der Historischen Meile Nürnberg. Die Mauthalle liegt in der Lorenzer Altstadt, zwischen Königsstraße und Pfannenschmiedsgasse, nördlich des Platzes "An der Mauthalle".
Das Nassauer Haus oder Schlüsselfeldersche Stiftungshaus in Nürnberg ist ein mittelalterlicher Wohnturm aus sogenanntem roten Burgsandstein. Zwar ursprünglich in romanischem Stil erbaut, kennzeichnen das Haus nach einigen Umbauten bis heute gotische Stilelemente. Es handelt sich um den letzten noch existierenden Wohnturm beziehungsweise „Geschlechterturm“ in Nürnberg. Der Turm liegt in der Lorenzer Altstadt, gegenüber der Lorenzkirche, in der Karolinenstraße 2.
Das Rathaus der Stadt Nürnberg liegt in der Altstadt von Nürnberg, gleich östlich des Chores der Sebalduskirche. Es gehört als eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt zur Historischen Meile Nürnberg. 1944/45 brannte nach Bombentreffern der gesamte Rathauskomplex bis auf die Umfassungsmauern aus. Erst 1956-62 wurde unter der Leitung von Harald Clauß das alte Rathaus auf dieser Ruine wieder aufgebaut.
Das Staatstheater Nürnberg ist eines der großen Theater in Deutschland, das seit dem 1. Januar 2005 in der Rechtsform einer Stiftung öffentlichen Rechts geführt wird. Als vierte Staatsbühne im Freistaat Bayern ging es als 3-Sparten-Haus aus den ehemaligen Städtischen Bühnen Nürnberg hervor. Die Nürnberger Philharmoniker sind das Orchester des Staatstheaters Nürnberg mit einer eigenen Konzertreihe in der Meistersingerhalle.
Das Unschlitthaus ist ein Gebäude in Nürnberg, das im späten Mittelalter in der damaligen Reichsstadt errichtet wurde. Es befindet in der Lorenzer Altstadt an der Ostseite des Unschlittplatzes und ist, als Baudenkmal der Stadt, eine Station der Historischen Meile Nürnberg.
Der Weinstadel ist ein mittelalterliches, reichsstädtisches Gebäude in Nürnberg. Es gehört zu den wichtigsten Baudenkmälern der Altstadt Nürnberg und ist eine Station der Historischen Meile Nürnberg. Der Weinstadel liegt in der Sebalder Altstadt an der Weintraubengasse, nördlich der Pegnitz an der Maxbrücke, gegenüber der Flussinsel "Trödelmarkt".
Die Elisabethkirche ist eine katholische Stadtpfarrkirche in Nürnberg. Sie befindet sich am Jakobsplatz, gemeinsam mit der Jakobskirche.
Die Egidienkirche am Egidienplatz ist eine Kirche in der Sebalder Altstadt von Nürnberg. 1711 wurde auf den Überresten des Vorgängerbaus der heutige barocke Bau errichtet. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau stark beschädigt. Dabei wurden die Stuckaturen weitgehend zerstört.
St. Jakob ist eine evangelische Kirche in Nürnberg. Sie liegt im südwestlich gelegenen Jakoberviertel der Altstadt und ist der Ausgangspunkt für den mittelfränkischen Jakobsweg nach Rothenburg.
St. Klara ist eine katholische Kirche in der Altstadt von Nürnberg. Das Gebäude steht im Stadtteil Altstadt St. Lorenz an der Königstraße zwischen Lorenzkirche und Frauentor.
St. Lorenz war die Pfarrkirche des südlich der Pegnitz gelegenen mittelalterlichen Siedlungskerns der ehemaligen freien Reichsstadt Nürnberg und bildet städtebaulich das Pendant zu der älteren Kirche St. Sebald im nördlichen Stadtteil. Der im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Bau wurde nach altem Vorbild wieder aufgebaut.
Die mittelalterliche Kirche St. Sebald in Nürnberg, auch Sebalduskirche genannt, ist neben der Frauenkirche und der Lorenzkirche eine der herausragenden Kirchenbauten der Stadt. Sie liegt auf dem Weg zur Burg nördlich etwas oberhalb des Hauptmarkts und gleich westlich vor dem Rathaus.
Die Frauenkirche, heute katholische Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau, steht als eine der bedeutenden Kirchen Nürnbergs an der Ostseite des Hauptmarkts.
Die Historische Meile Nürnberg ist ein kulturhistorischer Stadtrundgang, der die wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten der mittelalterlichen Altstadt von Nürnberg erschließt, die trotz großer Kriegszerstörungen im Grunde erhalten blieb und deshalb eine weltbekannte Touristenattraktion ist.
Der Spaziergang auf der Historischen Meile ist ein touristischer Rundgang mit einem wegweisenden Schildersystem, der die Besucher der Stadt über die historische und kunsthistorische Vergangenheit der Stadt Nürnberg informieren, sie durch die wechselvolle Vergangenheit der Stadt Nürnberg führen und einen ersten kurzen Eindruck von den historischen Sehenswürdigkeiten der Altstadtin Nürnberg und ihrer Geschichte vermitteln soll. Insofern ist das Zeigen restaurierter und rekonstruierter historischer Bauten in der Altstadt von Nürnberg auch ein Teil der Erinnerungskultur.
1. Stadtbefestigung
2. Marthakirche
3. Klarakirche
4. Mauthalle
5. Lorenzkirche
6. Nassauer Haus
7. Heilig-Geist-Spital
8. Exkurs im Osten der Altstadt
8.1 Synagogendenkmal
8.2 Schuldturm
8.3 Katharinenruine
9. Frauenkirche
10. Hauptmarkt
11. Schöner Brunnen
12. Rathaus
13. Fembohaus
14. Exkurs im Norden der Altstadt
14.1Tucherschloss
14.2Pellerhaus
14.3 Sieben Zeilen
15. Kaiserburg
16. Nuorenberc (Der Fels, auf dem die Nürnberger Burg steht)
17. Handwerkerhäuschen
18. Pilatushaus
19. Tiergärtnertor
20. Exkurs im Stadtteil St. Johannis
20.1 Johannisfriedhof
20.2 Hesperidengärten
20.3 Adam-Kraft-Kreuzweg
21. Albrecht-Dürer-Haus
22. Historischer Kunstbunker
23. Altstadt-Ensemble an den Krämersgassen
24. Felsengänge
25. Schürstabhaus
26. Sebalduskirche
27. Sebalder Pfarrhof
28. Hallersches Haus: Spielzeugmuseum
29. Weißgerbergasse
30. Kettensteg
31. Weinstadel
32. Unschlittplatz
33. Unschlitthaus
34. Henkersteg
35. An den Fleischbänken
Das Germanische Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg (Kartäusergasse 1) ist das größte kulturhistorische Museum Deutschlands und beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen zur deutschen Kultur und Kunst von der Vor- und Frühgeschichte bis zur unmittelbaren Gegenwart.
| Adresse | Öffnungszeiten | |
| Kartäusergasse 1 90402 Altstadt und Engere Innenstadt, Nürnberg Telefon: 0911 – 13310 | Ausstellungen und Schausammlungen Erdgeschoss, außer Gartensaal Di, Do - So 10 - 18 Uhr Mi 10 - 21 Uhr Schausammlungen Obergeschosse, Gartensaal Di, Do - So 10 - 17 Uhr Mi 10 - 21 Uhr Spielzeugsammlung Di, Do - So 11 - 18 Uhr Mi 11 - 21 Uhr Jeweils ab 18 Uhr freier Eintritt Graphische Sammlung, Münzkabinett, Archiv Di - Fr 09 - 16 Uhr Bibliothek Mo - Fr 9.30 bis 18 Uhr, Mi bis 20 Uhr |
Das Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg war Wohn- und Arbeitsstätte Albrecht Dürers von 1509 bis zu seinem Tod 1528. Im ersten Stock befinden sich eine originale Küche und das Wandererzimmer, eine im 19. Jahrhundert nachgebaute spätgotische Wohnstube. Weiterhin ist eine große Maler- und Druckwerkstatt aus der Dürerzeit im Erdgeschoss in Funktion zu erleben. In den Galerieräumen sind Reproduktionen und wechselnde Ausstellungen mit gelegentlich originalen Werken Dürers zu sehen; eine Multivisionsschau führt in das Werk des Künstlers ein.
| Adresse | Reguläre Öffnungszeiten | |
| Albrecht-Dürer-Straße 39 90403 Altstadt und Engere Innenstadt, Nürnberg Telefon: 0911 – 2312568 | Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr Donnerstag 10 - 20 Uhr Von Juli bis September und in der Zeit des Christkindlesmarktes auch: Montag 10 - 17 Uhr |
Das Museum für Kommunikation Nürnberg im Verkehrsmuseum Nürnberg ging aus dem königlich-bayerischen Postmuseum hervor und wurde 1902 in das Verkehrsmuseum integriert.
| Adresse | Reguläre Öffnungszeiten | |
| Lessingstraße 6 90443 Altstadt und Engere Innenstadt, Nürnberg Telefon: 0911-230880 | Montags geschlossen. Dienstag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. |
Das Spielzeugmuseum Nürnberg ist ein 1971 gegründetes städtisches Museum. Es gehört zu den bekanntesten Spielzeugmuseen der Welt. Auf einer Fläche von 1400 m² zeigt es eine Kulturgeschichte des Spielzeugs von der Antike bis in die Gegenwart.
| Adresse | Reguläre Öffnungszeiten | |
| Spielzeugmuseum (Museum Lydia Bayer) Karlstraße 13-15 (Museum) 90403 Nürnberg | Dienstag bis Freitag 10 - 17 Uhr Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr Von Juli bis September und in der Zeit des Christkindlesmarktes auch: Montag 10 - 17 Uhr Während der Spielwarenmesse: Täglich 10 - 20 Uhr |
Das Neue Museum - Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg (NMN) ist ein staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg. Es besteht im wesentlichen aus zwei Sammlungen, der Sammlung Kunst (internationale Kunst der Gegenwart), hervorgegangen aus einer Kunstsammlung der Stadt Nürnberg, und einer Sammlung Design aus Beständen der Neuen Sammlung München - hinzu kommen noch private Stiftungen.
| Adresse | Reguläre Öffnungszeiten | |
| Luitpoldstraße 5 90402 Altstadt und Engere Innenstadt, Nürnberg Telefon: 0911 – 240200 | Dienstag - Freitag: 10 - 20 Uhr Samstag, Sonntag: 10 - 18 Uhr Montags geschlossen |
Das Fembohaus, Nürnbergs einziges erhaltenes großes Kaufmannshaus der Spätrenaissance, ist heute das Stadtmuseum zur Geschichte Nürnbergs. 950 Jahre Stadtgeschichte werden anschaulich dargestellt.
| Adresse | Reguläre Öffnungszeiten | |
| Burgstraße 15 90403 Nürnberg | Dienstag bis Freitag 10 - 17 Uhr Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr In der Zeit des Christkindlesmarktes auch Montag 10 - 17 Uhr |
Das Museum Industriekultur in Nürnberg entstand 1988 als Mischung eines Technik-, Kultur- und Sozialgeschichtlichen Museums zur Industrialisierung am Beispiel Nürnbergs in Hallen des ehemaligen Eisenwerks Julius Tafel (Tafelwerk). Nach einer Erweiterung im Jahre 2000 stehen 6000 m² Ausstellungsfläche zur Verfügung.
| Adresse | Reguläre Öffnungszeiten | |
| Äußere Sulzbacher Straße 60-62 90491 Nürnberg Telefon: 0911 – 2313875 | Dienstag bis Freitag 9 - 17 Uhr Samstag, Sonntag, Feiertage 10 - 18 Uhr |
Die Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg betreibt das Naturhistorische Museum Nürnberg, welches sich in der Norishalle befindet. Es beheimatet Themen wie: Völkerkunde, Vorgeschichte, Archäologie des Auslandes, Karst- und Höhlenkunde, Geologie. Das Freilandaquarium und -terrarium befindet sich nicht am Hauptsitz in Nürnberg, sondern in Stein.
| Adresse | Reguläre Öffnungszeiten | |
| Norishalle Marientorgraben 8 90402 Nürnberg | Mo: 10:00 - 21:00 Uhr Di-Do:10:00 - 17:00 Uhr Fr: 10:00 - 21:00 Uhr Sa: geschlossen So: 10:00 - 17:00 Uhr |
Das Tucherschloss ist heute Museum, gehört aber immer noch zum Besitz eines Zweiges der Freiherrlichen Familie Tucher von Simmelsdorf aus Nürnberg. Das Museum wird zu gleichen Teilen vom Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg betreut. Gezeigt werden Exponate zur Geschichte der Familie Tucher.
Im Garten des Tucherschlosses wurde der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Hirsvogelsaal bis zum Jahr 2000 neu errichtet.
| Adresse | Reguläre Öffnungszeiten | |
| Hirschelgasse 9 - 11 90403 Nürnberg Telefon: 0911 – 2315420 | Montag 10 - 15 Uhr Donnerstag 13 - 17 Uhr Sonntag 10 - 17 Uhr Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag geschlossen |
Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände ist ein Museum in Nürnberg. Es gehört zum Verbund der Museen der Stadt Nürnberg. Es befindet sich im Nordflügel der von den Nationalsozialisten konzipierten, unvollendet gebliebenen Kongresshalle des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes. Seine Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ beschäftigt sich mit den Ursachen, Zusammenhängen und Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Themen, die einen direkten Bezug zu Nürnberg haben, werden dabei besonders berücksichtigt. Dem Museum ist ein Studienforum angeschlossen.
| Adresse | Reguläre Öffnungszeiten | |
| Faszination und Gewalt Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Bayernstraße 110 90478 Nürnberg Telefon: 0911 – 2315666 | Montag bis Freitag 9 - 18 Uhr Samstag und Sonntag 10 - 18 Uhr Letzter Einlass 17 Uhr |
Erstmals erwähnt wurde die Stadt Nürnberg als Nuorenberc (felsiger Berg) in der so genannten Sigena-Urkunde Kaiser Heinrichs III. Die Nürnberger Burg (Kaiser Burg) war als kaiserlicher Stützpunkt bald bedeutsam für das Reich. Im Mittelalter wurde Nürnberg der Standpunkt, an dem jeder neu gewählte deutsche König seinen ersten Reichstag abzuhalten hatte.
Als Blütezeit der Stadt gelten die Jahre zwischen 1470 und 1530, trotz immer wiederkehrender Fehden mit Rittern wie Götz von Berlichingen und Conz Schott von Schottenstein. Nürnberg zählte zu dieser Zeit zusammen mit Köln und Prag zu den größten Städten des Heiligen Römischen Reiches, begünstigt von der Lage als Handelsplatz in der Mitte Europas und dem ausgezeichneten Handwerk.
Künstler wie Albrecht Dürer und Veit Stoß lebten und wirkten in der Stadt und wurden weltberühmt.
Unterhalb der Kaiserburg hatte der bekannteste Sohn der Stadt, Dürer, seine Werkstatt. Dürers Werke fanden ebenso wie die des Bildschnitzers Veit Stoß oder des Bildhauers Adam Kraft hohe Anerkennung.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Nürnberg zu einem der industriellen Zentren in Bayern und der Unternehmergeist in Nürnberg sorgte für einen erneuten Aufschwung. 1835 fuhr als erste Eisenbahn im Personenverkehr in Deutschland der „Adler“ von Nürnberg nach Fürth. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in Nürnberg das Rauschgold erfunden.
Im 20. Jahrhundert machte Adolf Hitler Nürnberg zur „Stadt der Reichsparteitage“, zu einem der wichtigsten Orte nationalsozialistischer Propaganda. Die NSDAP konnte Nürnberg selbst bei den Wahlen jedoch nie gewinnen, die Stadt wurde überwiegend von der liberalen DDP regiert.
1935 wurden die „Nürnberger Gesetze“, auch Nürnberger Rassengesetze genannt, in Nürnberg einstimmig beschlossen. In den „Nürnberger Prozessen“ standen auch die Hauptkriegsverbrecher des NS-Terrorregimes vor dem internationalen Militärtribunal.
Im zweiten Weltkrieg war Nürnberg ein bevorzugtes Angriffsziel alliierter Luftangriffe. Am 2. Januar 1945 wurde die Altstadt von Nürnberg zerstört und die Stadt als Ganzes schwer beschädigt. Zeitweilig wurde überlegt die Stadt komplett aufzugeben und an anderer Stelle erneut aufzubauen.
Heute zeigt sich Nürnberg aber wieder als gelungene Verbindung von lebendiger Vergangenheit und moderner Gegenwart.
| Veit Stoß | Bildhauer | vor 1450 – 1533 |
| Albrecht Dürer | Maler | 1471 – 1528 |
| Peter Heinlein | Erfinder der Taschenuhr | 1485 – 1542 |
| Hans Sachs | Dichter | 1494 – 1576 |
| Martin Behaim | Kaufmann | 1495 – 1507 |
| Adam Kraft | Bildhauer | nach 1450 – 1508 |
| Maria Sybilla Merian | Naturforscherin | 1647 – 1717 |
| Johann Pacelbel | Komponist | 1653 – 1706 |
| Johann Wilhelm Spaeth | Techniker | |
| Theodor von Cramer-Klett | Unternehmer | 1817 – 1884 |
| Ignaz Bing | Unternehmer | 1840 – 1918 |
| Hermann Kesten | Schriftsteller | 1900 – 1996 |
| Richard Lindner | Maler | 1901 – 1978 |
| Käte Strobel | Politikerin | 1907 – 1996 |
| Hugo Distler | Komponist und Musiker | 1908 – 1942 |
| Theo Schöller | Unternehmer | 1917 – 2004 |
| Max Morlock | Fußballer | 1925 – 1994 |
| Michael Matthias Prechtl | Maler | 1926 – 2003 |
Über drei Millionen Stück der Spezialität aus Nürnberg werden Tag für Tag hergestellt und international exportiert. Die Zahl der jährlich produzierten Würste wird mit einer Milliarde angegeben. Die Begriffe Nürnberger Bratwurst und Nürnberger Rostbratwurst sind 2003 weltweit geschützt. Nürnberger Bratwurst darf sich eine Wurst nur dann nennen, wenn sie auch im Stadtgebiet Nürnberg hergestellt wurde. Es gibt die originalen Nürnberger Bratwürste in zwei Versionen: Die kleine Kurze und die länger, meist angeboten als „Pärchen“.
Nürnberger Lebkuchen sind beliebt und werden heutzutage weltweit versandt. Die Königin dieser Spezialität ist der Elisen-Lebkuchen. Nürnberger Lebkuchen sind feine Süßwaren, deren Begriff seit 1927 markenrechtlich geschützt ist. Seit 1996 steht auch die geographische Herkunft unter Markenschutz. Ein Nürnberger Lebkuchen darf nur so bezeichnet werden wenn er im Stadtgebiet Nürnberg hergestellt wurde.
Die „Blauen, bzw. sauren Zipfel“ oder auch „blaue Bratwürste“ zeichnen sich durch eine spezielle Zubereitungsart aus. Sie werden nicht gebraten, sonder in einem Zwiebel-, Essig-, Weinsud erhitzt, was ihnen eine blaue Färbung verleiht. Daher auch der Name der Köstlichkeit. Diese Spezialität aus Nürnberg ist eher etwas für diejenigen, die es sauer lieben. Eine echte Alternative zu " Weggla“.
Für das fränkische Schäufele wird das Schulterstück vom Schwein verwendet. Die Schwarte wird kreuzweise eingeritzt, und das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Kümmel gewürzt. Gut zwei oder drei Stunden wird es im Ofen gebraten, bis es fertig ist. Beim Schäufele sollte sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lassen und die Schwarte knusprig und goldbraun sein. Serviert wird es wahlweise mit Knödeln und Sauerkraut oder Blaukraut, wahlweise auch Salat.
Jedes Jahr Mitte September findet in Nürnberg der legendäre Opernball statt. Jedes Jahr steht er unter einem anderen Motto und jedes Jahr ist das Filmteam des MarktSpiegel vor Ort, um einen Beitrag über das kulturelle Ereigniss zu produzieren.
Das Video des MarktSpiegel über den Opernball 2009 berichtet über das Motto 2009: "Fortuna". Nina-Maria Bauer war in Nürnberg vor Ort und hat mit den prominenten Gästen über deren Glücksmomente gesprochen.
Finden seit 1996 statt und sind eine Initiative örtlicher Autoren zu aktuellen und zeitgeschichtlichen Themen im Kontext der geschichtlichen Rolle der Stadt Nürnberg.
Findet als Konzertreihe geistlicher Musik jedes Jahr seit 1951 im Juni und im Juli in Nürnberg statt. Die „Internationale Nürnberger Orgelwoche zählt zu den größten und ältesten Konzertreihen dieser Art in Europa.
Findet seit dem Jahr 2000 jedes Jahr Mitte Mai statt. Die „Blaue Nacht“ ist eine Kulturnacht, in der Museen geöffnet haben und Kunstprojekte, Performances und Musik die Innenstadt von Nürnberg beleben.
Alle zwei Jahre an einem Samstag im Oktober findet in Nürnberg seit 2003 die „lange Nacht der Wissenschaften“ statt.
Findet seit 2000 im Juli und im August im Luitpoldhain in Nürnberg statt. Jeweils an verschiedenen Tagen spielen dort die Nürnberger Symphoniker und die Nürnberger Philharmoniker.
Jeweils am ersten Wochenende der bayrischen Schulferien seit 1976 findet das Bardentreffen in Nürnberg statt mit vielen kostenlosen Konzerten in extra dafür aufgebauten Bühnen in der Altstadt von Nürnberg.
Rock im Park gilt als Ableger des zeitgleich am Nürburgring sattfindenden Festivals Rock am Ring und findet seit 1997 jährlich auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg statt. Mit rund 40.000 bis 60.000 Besuchern ist es eines der größten Rockfestivals Deutschlands.
Im Filmhaus Nürnberg, der kommunalen Kino, finden jedes Jahr zwei Filmfestivals statt. Im Frühjahr das Filmfestival Türkei/ Deutschland, im Herbst das „Internationale Filmfestival der Menschenrechte.
Das „Internationale Figurentheater-Festival“ findet alle zwei Jahre in den Städten Erlangen, Nürnberg, Fürth und Schwabach statt.
Das Brückenfestival in Nürnberg ist ein kostenlose Veranstaltung und findet jedes Jahr im Sommer unter der Theodor-Heuss-Brücke in Nürnberg satt. Rund 8.000 Besucher tummeln sich auf dem Festival mit Musik aus den Sparten Independent, Punk, Alternative Rock, Reggae und Funk.
- Deutsche Tourenwagen-Masters
- Stadtlauf in Nürnberg
- Radrennen rund um die Altstadt von Nürnberg
- Firmenlauf in Nürnberg
Unter dem Motto "Gemeinsam etwas bewegen" hat der 5. Firmenlauf der Metropolregion am 07. Mai 2009 rund 8000 Teilnehmer mobilisiert. Unternehmen und ihre Beschäftigten setzten damit einmal mehr wichtige Zeichen.
Wir waren für Sie vor Ort und haben mit einigen Teilnhemern gesprochen!
- Nürnberger Altstadtfest
- Südstadtfest
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Webtipps: Gibt es Übersicht wo ich Jobs und Stellenangebote finde die vom Staat angeboten werden? Wohnungen Nürnberg: Darf ein Makler eine Wohnung fotografieren? Arzt Nürnberg: Sollte ich mit einem Gerstenkorn zum Arzt gehen?
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