„Berch“ wieder im Zeichen des Riesenrads

Bald steht Erlangen wieder im Zeichen des Riesenrads. Foto: © FedotovAnatoly/Fotolia.com
 
Lebendige Tradition: Besucher aus Nah und Fern strömen in jedem Jahr zum Erlanger Burgberg. Fotos: Roland Rosenbauer

ERLANGEN (rr/mue) - Pünktlich um 17.00 Uhr wird Oberbürgermeister Florian Janik am Donnerstag, 12. Mai, das erste Bierfass anstechen – die wohl angenehmste Amtshandlung eines Erlanger Stadtoberhaupts läutet die fünfte Jahreszeit in der Hugenottenstadt ein. Bis zum 23. Mai wird dann auch die mittlerweile 261. Erlanger Bergkirchweih täglich Zehntausende Menschen anlocken.


Schon lange vor der Kirchweih lagert in den Kellern am Burgberg das Erlanger Bier – die historischen Bierkeller im Grünen laden in den Pfingstferien zahllose „Bergpilger“ zum Feiern und Verweilen ein. Dazu gibt es immer das extra eingebraute Bergkirchweihfestbier mit 13 bis 14 Prozent Stammwürze; für die Maß müssen Besucher heuer 9 Euro, an manchen Ausschänken 8,50 Euro berappen. Damit der Alkohol jedoch nicht allzu sehr zu Kopf steigt, gibt es auf den Kellern und an den Imbissständen praktisch als „Grundlage“ die großen Bergkirchweih-Brez‘n, Bratwurst, Makrele, Schaschlik und viele andere regionale und internationale Spezialitäten.

Neue Attraktionen

Rund 100 Fahr- und Vergnügungsgeschäfte sowie Imbiss- und Süßwarenstände sorgen bei allen Generationen für Kirchweih- und Volksfestfeeling. Ob süß oder deftig – das Angebot an Leckereien reicht von klassisch-gebrannten Mandeln bis hin zu Langos, Backfisch & Co. „Wind und Wasser“ ziehen sich heuer als Thema durch das Festgelände: Die auffälligste neue Attraktion dürfte die Riesenschaukel „Konga“ sein, die die Gäste gleich neben dem Riesenrad in 45 Metern Höhe über das Festgelände fliegen lässt. Frischen Wind bringen beim „Happy Sailor“ kleine Segelboote auf das Festgelände – wenige Meter östlich der T-Kreuzung drehen sie sich um eine liebevoll gestaltete Wasserlandschaft. Eine Südseebrise lässt sich hingegen im „Big Bamboo“, einem Erlebnisparcours für die ganze Familie mit wackeligen Hängebrücken und einem Schiffswrack, spüren. Am östlichen Eingang des Festgeländes heißt es wiederum „Gut festhalten!“, denn hier wirbelt das Hochfahrgeschäft „Black out“ die Fahrgäste wie ein Sturm durch die Luft. Weitere Anziehungspunkte sind das „Super-Bowler“-Familienspiel und das Märchenkarussell „Kinder-Kettenflieger“.

Einige Termine sollten sich „Berch-Fans“ für die Zeit nach dem offiziellen Bieranstich vormerken: Zum einen den Erlanger Tag am Dienstag, 17. Mai, den Familientag am Donnerstag, 19. Mai (10.00 bis 20.00 Uhr ermäßigte Preise), den Berggottesdienst am Sonntag, 22. Mai, um 9.00 Uhr am Erich-Keller sowie den letzten Bergtag am Montag, 23. Mai, mit dem traditionellen Abschluss mit Lili Marleen um 23.00 Uhr.
Wie immer sollten Bergbesucher das Auto sicherheitshalber möglichst in der Garage lassen; am besten gelangt man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Berg. Im Erlanger Stadtverkehr gibt es wieder das Bergkirchweihticket und Sonderbusse direkt ab dem Hugenottenplatz. Am Fuße des Bergs werden zudem wieder kostenlose und bewachte Fahrradparkplätze zur Verfügung gestellt.


Öffnungszeiten:

Der „Berch“ ist täglich von 10.00 bis 23.00 Uhr geöffnet, an den Sonn- und Feiertagen dagegen bereits ab 9.30 Uhr.

Weitere Informationen: www.berch.info
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