Klangvolle Programme vorgestellt

Starkes Team für starkes Programm: Tobias Ballbach (Der Beck), Jasmin Loeffler (Schaeffler-Gruppe), Albrecht Mayer (Künstlerischer Leiter und Solist Oboe), Johannes von Hebel (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Erlangen), Jan-Peter Dinger (Geschäftsführer Klassikkultur e.V.) und Ronald Scheuer (Künstlerischer Vorstand Klassikkultur e.V. / v.l.n.r.). Foto: Kilian Reil

ERLANGEN (pm/mue) - Gut 120 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Sponsoren, Freunde und Förderer konnten vor wenigen Tagen Jan-Peter Dinger, Geschäftsführer des Klassikkultur e.V, und Ronald Scheuer, künstlerischer Vorstand begrüßen – man hatte sich im Wassersaal der Orangerie am Erlanger Schlosspark eingefunden, um sich auf die Programme von „Klassik am See“ und „Jazz am See“ einzustimmen.


Neben weiteren Künstlerinnen und Künstlern faszinierte Albrecht Mayer, Oboist und künstlerischer Leiter von „Klassik am See“, das Publikum mit einer feinfühligen Interpretation der Kantate BWV 156 („Ich steh mit einem Fuß im Grabe“), während Torsten Goods, künstlerischer Leiter und Gitarrist, zusammen mit Schlagzeuglegende Pete York und dem Kontrabassisten Marco Kühnl einen beschwingend-musikalischen Ausblick auf „Jazz am See“ bot. Die Leidenschaft von Mayer und Goods für die Musik und „ihre“ Konzerte wurde auch durch die Begeisterung deutlich, mit der sie über die jeweiligen Programme für dieses Jahr sprachen. „Generations in Jazz“ heißt das Motto, unter dem die sechs herausragenden Künstler Chris Barber, Pete York und Klaus Doldinger sowie Torsten Goods, Nils Wülker und Martin Tingvall gemeinsam auf der Bühne stehen werden. „Das Ganze ist eine Uraufführung, wir haben alle in dieser Formation noch nie zusammen gespielt und es erwarten uns (...) sicherlich viele spontane Momente. Schön an dieser speziellen Konstellation ist auch, dass wir eine Reise durch die Geschichte des Jazz und seine Stilrichtungen auf ganz natürliche Weise unternehmen können“, so Torsten Goods.

Mehrwert für Besucher und Umwelt

Albrecht Mayer indes ist überzeugt von der noch heute mitreißenden Kraft der „Wiener Klassik“: „Die Kompositionen von Mozart, Haydn und Beethoven sind in meinen Augen so brilliant wie zeitlos und genießen darum seit ihrer Uraufführungen kontinuierliche Aufmerksamkeit und Bedeutung“. Am Konzertabend im Juli stellt Mozarts Ouvertüre zu Cosi fan tutte den Auftakt dar, gefolgt von dem 20. Klavierkonzert d-moll KV 466. Nach einer Pause geht es dann weiter mit Haydns Oboenkonzert in C-Dur und Beethovens Symphonie Nr. 5, der wohlbekannten „Schicksalssymphonie“.

Für beide Konzerte – „Klassik am See“ und „Jazz am See“ – gibt es auch interessante Neuerungen: Eine neue Besuchertribüne, LED-Video-Leinwände und eine größere Bühne sollen einen Mehrwert für die Besucher bringen und deren Sicht deutlich verbessern. So kann das Bühnengeschehen von den Konzertgästen erstmals unabhängig von der Sitzplatzkategorie hautnah miterlebt werden; ein mittelfristiges Bestreben des Klassikkultur e.V. ist es außerdem, das Konzertgelände von der bisher mobilen Stromversorgung unabhängig zu machen und an das Erlanger Stromnetz anzuschließen. „Unser Ziel ist die Versorgung der Konzerte mit einhundert Prozent Öko-Strom“, so Jan-Peter Dinger, Geschäftsführer des Vereins.


Klassik am See:
Mittwoch, 27. Juli 2016
(Ersatztermin 28. Juli 2016)
Kartenpreise: 75 / 65 / 55 / 45 Euro inkl. Gebühren, ggf. zzgl. Versandkosten.
Für Schüler und Studenten gilt ein Nachlass von 10 Euro.

Jazz am See:
Sonntag, 24. Juli 2016
Kartenpreise: 60 / 50 / 40 / 30 Euro inkl. Gebühren, ggf. zzgl. Versandkosten.
Für Schüler und Studenten gilt ein Nachlass von 10 Euro.


Karten und Informationen:

www.klassik-am-see.com und www.jazz-am-see.com
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