„Sag Himmel, auch wenn keiner ist“

ERLANGEN (pm/mue) - Unter dem Motto „Sag Himmel, auch wenn keiner ist“ präsentiert der Kunstverein Erlangen e.V. vom 2. bis 26. April eine Ausstellung mit Bildern der Leipziger Künstlerin Andrea Meng.


Die Werke beschreiben Zustände, die der Künstlerin auf der Seele liegen und vielfach einem gesellschaftlichen Kontext entspringen. Dazu gehören deutsche Gespenster, besiegte Landschaften, Schäferhunde, die sich in einen dreiköpfigen Zerberus verwandeln, schwarze Sonnen am Horizont, aber auch sehr zarte Dinge wie schlafende Blaumeisen. Mengs Arbeiten verbildlichen eine geahnte Fatalität – mitunter wird diese auch ironisch gesteigert und lässt eine eigene Heiterkeit entstehen, die schwierige Themen leichter macht. Einige Szenerien finden in tiefer Dunkelheit statt, aus der Elemente wie kleine Solitäre herausleuchten. Diese sind dann für einen kurzen Moment von der Dunkelheit freigegeben, in der sie zuvor eingeschlossen waren – und die Konzentration liegt ganz darauf.

Ihre Motive erarbeitet Andrea Meng mittels Malerei, Zeichnung und Fotografie. Sie studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Arno Rink und Neo Rauch. Nach dem Diplom studierte sie ein weiteres Jahr an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Daniel Richter.
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