Wissenswertes über Nüsse & Co.

Brechnüsse, Mandelöl und mehr – das Thema hat eine enorme Bandbreite. Foto: Katrin Simon

ERLANGEN (pm/mue) - Pharmazeutisches über echte und falsche Nüsse vermittelt ein Vortrag von und mit Prof. Dr. Wolfgang Kreis, der am Sonntag, 17. Januar, um 11.00 Uhr im Botanischen Garten Erlangen (Loschgestr. 3) auf dem Programm steht.


Aktuell wird der regelmäßige Verzehr von Nüssen in der Pharmazie als vorbeugende Behandlung für viele Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen empfohlen. Eine Handvoll Nüsse pro Tag kann demnach dazu beitragen, die Blutfettwerte zu senken – ein Hauptgrund hierfür ist sicherlich im hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren zu sehen. Das günstige Fettsäureprofil vieler Nüsse kann zahlreichen Erkrankungen vorbeugen oder deren Verlauf verzögern: hoher Blutdruck, Typ-2-Diabetes, Alzheimer-Demenz und Tumorerkrankungen. Prof. Dr. Wolfgang Kreis vom Lehrstuhl für Pharmazeutische Biologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wird anlässlich der Ausstellung „Nuss und Mandelkern“ im Botanischen Garten die Pharmazeutischen Aspekte von Nüssen und solchen, die eigentlich gar keine sind, genauer erläutern. Von der Signaturenlehre des Mittelalters, wo man annahm, dass die Walnuss Krankheiten des Gehirns heilen könne (weil der Nusskern einem menschlichen Gehirn sehr ähnlich sei) bis zum Gebrauch und Missbrauch von Brechnüssen und Mandelkernen in Pfeilgiften oder bei Ordal-Gerichten gibt es Aktuelles, Anekdotisches, Interessantes und Lehrreiches zu berichten.

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos und findet im warm-feuchten Tropenhaus des Botanischen Gartens Erlangen statt.
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