Auszeichnung: Erlangen ist fahrradfreundlich

Marlene Wüstner, Susanne Lender-Cassens und Staatsminister Joachim Herrmann (v.l.n.r.) bei der Auszeichnung in München. Foto: AGFK Bayern

ERLANGEN/MÜNCHEN (pm) - Bei der alljährlichen Auszeichnungs- und Jahresabschlussveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK) e.V. wurde die Stadt Erlangen heuer mit dem begehrten Titel „fahrradfreundliche Stadt in Bayern“ ausgezeichnet.


Umwelt-Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens nahm in München die Urkunde von Staatsminister Joachim Herrmann und der AGFK-Vorsitzenden, Erlangens Rechtsreferentin Marlene Wüstner, entgegen. Lender-Cassens zeigte sich äußerst erfreut über die Auszeichnung: „Die Maßnahmen und Ziele, die Erlangen für den Radverkehr umsetzt, werden allgemein anerkannt und gewürdigt. Die Hausaufgaben, die uns die AGFK in Sachen Fahrradstellplätze und weiterer Steigerung des Radverkehrsanteils mitgegeben hat, gehen wir gerne an.“ So solle noch in diesem Jahr mit den Planungen für ein Fahrradparkhaus (Doppelstockanlage) am Bahnhof (Gleis 1) begonnen werden; nach Abschluss des Eisenbahnausbauprojekts (voraussichtlich Anfang 2018) könne der Baubeginn erfolgen. Wichtige Bausteine für mehr Fahrradfreundlichkeit seien zudem die Freigaben von Einbahnstraßen für Radfahrer in Gegenrichtung sowie die weitgehende Umsetzung zur Aufhebung der Benutzungspflicht von Radwegen. Marlene Wüstner unterstrich die Bedeutung der Auszeichnung: „Mit Erlangen können sich jetzt sieben Kommunen in Bayern fahrradfreundlich nennen. Die Ausgezeichneten sind in vielerlei Hinsicht Vorbilder innovativer Radpolitik für ganz Bayern und darüber hinaus. In Erlangen zeigen sich die Früchte des langjährigen Einsatzes von Politik und Verwaltung für Radverkehrsverbesserung. Diesen Weg werden wir gestärkt durch den Stadtrat auch in den nächsten Jahren fortsetzen.“
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.