CSU-Kreisverband Erlangen feierte 70. Gründungsjubiläum

Für die Gäste des Abends gab es die druckfrische Festschrift, in der Stadtarchivar Dr. Andreas Jakob detailliert und mit ausgeprägtem Hintergrundwissen die 70-jährige Geschichte der CSU Erlangen darstellt. Staatssekretär Stefan Müller, CSU-Kreisvorsitzende Alexandra Wunderlich, Fraktionsvorsitzende Birgitt Aßmus und Innenminister Joachim Herrmann (v.l.) präsentierten die ersten Exemplare. Foto: Kurt Fuchs

ERLANGEN (pm/mue) - Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Altstädter Dreifaltigkeitskirche und einem Festabend im Redoutensaal beging die CSU Erlangen ihr 70-jähriges Gründungsjubiläum. Unter dem Motto „Rückblick – Einblick – Ausblick“ gab‘s für mehr als 300 Besucher ein ebenso informatives wie unterhaltsames Programm.


Rückblick: 70 Jahre lang gestalteten Politiker-Persönlichkeiten aus Erlangen nicht nur die Kommunalpolitik, sondern setzten auch in der Landes- und Bundespolitik maßgebliche Akzente. Heinrich Lades, Siegfried Balleis, Werner Dollinger, Adalbert Hudak, Klaus Hartmann, Gerhard Friedrich, Stefan Müller, Hermann Strathmann, Wilhelm Vorndran und Joachim Herrmann – um nur einige zu nennen – stehen für eine Vielzahl kleiner und großer Projekte, die bis heute die Hugenottenstadt prägen. Die Kreisvorsitzende der Christsozialen, Alexandra Wunderlich darauf, verweist darauf, dass die Partei dabei „stets nah am Menschen und eng mit Stadt, Bezirk, Land und Bund verbunden“ sei.

Einblick: Für Einblicke der unterhaltsamen Art sorgte der Nürnberger Wordakrobat Oliver Tissot, der den Ablauf des Abends so auf den Punkt brachte: „Erst gibt’s was zu essen, dann einen unterhaltsamen Video-Rückblick, die Granden sitzen im Publikum verstreut und am schlimmsten ist es für die: Keiner darf ein Grußwort halten.“ Unterm Strich präsentierte sich der von Alexandra Wunderlich moderierte und von den „Swinging Klezmen“ und den „HUGOs“ musikalisch umrahmte Abend kurzweilig und stimmungsvoll.

Ausblick: Beim Festakt durfte auch der Blick nach vorn nicht fehlen – unter Moderation von Professor Mathias Rohe zeigten Staatssekretär Stefan Müller, Innenminister Joachim Herrmann und die Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Birgitt Aßmus, die Zielsetzungen für die unterschiedlichen Politikebenen auf. Dabei erntete Joachim Herrmann viel Applaus für seine Forderung, dass der Staat klare Kante zeigen müsse gegen „Hassprediger“ – sowohl bei Pegida als auch bei den Islamisten.
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