„Gundel-Häuser“: OB Janik weist Kritik zurück

ERLANGEN (pm/mue) - Die in einem offenen Brief der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) geäußerte Kritik am Abriss der so genannten „Gundel-Häuser“ in der Goethestraße hat Oberbürgermeister Florian Janik zurückgewiesen.


In einem Schreiben an den Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Kommission der DSD, Horst von Bassewitz, unterstreicht das Stadtoberhaupt den hohen Wert der Denkmalpflege. Die seit langem bewährte, enge Zusammenarbeit der Kommune mit dem Landesamt für Denkmalpflege und mit ehrenamtlichen Denkmalschützern, die zahlreichen Auszeichnungen für sanierte bzw. restaurierte Gebäude in Erlangen durch den Bezirk Mittelfranken, aber auch das große öffentliche Interesse am alljährlichen „Tag des offenen Denkmals“ machten dies deutlich. Es sei deshalb „schade“, so Janik, wenn die DSD den Denkmalschutz in Erlangen auf ein einziges Vorhaben reduziere, zumal sie, so der OB wörtlich, „dessen fachliche Hintergründe und Abwägungsprozesse nicht umfassend kennen könne“. Im Übrigen unterstrich der Rathaus-Chef seine Überzeugung, „... dass unsere Gesellschaft die Pflicht hat, ihr kulturelles Erbe zu erhalten und zu schützen“.
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