Inklusionspreis 2014 verliehen

Die Preisträger und ihre Laudatoren mit dem Lebenshilfe-Stiftungsratsvorsitzenden Thomas Hofmann (r.) und Geschäftsführer Stefan Müller (l.). Foto: Klaus-Dieter Schreiter

ERLANGEN (pm) - Bereits zum 10. Mal hat die Stiftung Lebenshilfe Erlangen vor wenigen Tagen den Integrationspreis verliehen, der seit diesem Jahr „Inklusionspreis“ heißt.


Mit 160 Gästen wurde groß gefeiert – Preisträger ist die Rollstuhlsportgruppe für Kinder des TV 1848, die dem besonderen Engagement von Gründerin Katharina Hirschbeck und des Ehepaars Beierlorzers zu verdanken ist. Laudator Roland Sekatzek, ehemaliger Mitarbeiter des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt, betonte: „Hier zeigt sich, dass Inklusion nicht nur sinnvoll und notwendig ist, sondern auch Spaß macht.“

Kinder mit Behinderung gehören zum Beispiel in der Gemeinschaft der Montessori-Schule Erlangen ganz selbstverständlich dazu, Vielfältigkeit wird hier als Bereicherung empfunden. Und so hat die Schule in diesem Jahr ebenfalls den Inklusionspreis erhalten: „Von der erfolgreichen Inklusionsarbeit konnte ich mich persönlich während einer Hospitation in einer Klasse überzeugen“, so Stadträtin Birgitt Aßmus. Ebenfalls ausgezeichnet wurde zudem wurde die Stadtbibliothek Erlangen; deren Leiterin Anne Reimann und ihr Team führen ein offenes Haus mit Angeboten für Menschen mit Behinderung, zum Beispiel Bücher und andere Medien in leichter Sprache. Künstler der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe haben hier auch schon des öfteren ihre Bilder gezeigt.

Das Preisgeld von insgesamt 1.500 Euro haben erneut die Siemens AG, die Sparkasse Erlangen und die ABV Versicherungsmakler GmbH Nürnberg gespendet.

www.lebenshilfe-erlangen.de
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.