Kinder sind keine Soldaten!

Traurige Zeichnungen machen deutlich: Kindersoldaten werden ihr Leben lang von ihren Erlebnissen im Krieg verfolgt. Foto: oh

Aktion „Rote Hand“ vom Kinderhilfswerks Plan International Deutschland e.V.

ERLANGEN - Eine Ausstellung im Rathausfoyer beschäftigt sich noch bis zum 15. Februar mit dem Thema Kindersoldaten, informiert über Hintergründe und zeigt Erfahrungsberichte.
 
Weltweit sind internationalen Schätzungen zufolge circa 250.000 bis 300.000 Kindersoldaten im Einsatz – sie sind meist in offiziellen Armeen oder Rebellenverbänden zwangsrekrutiert und werden zum Kämpfen gezwungen. Diese Kinder sind in vielen bewaffneten Kriegsparteien fester Bestandteil der militärischen Infrastruktur und leiden oft ihr Leben lang unter den schweren körperlichen und seelischen Folgeschäden. Es gilt also weiter darum zu kämpfen, dass Kinder besser vor Kriegen geschützt werden und unbeschwert aufwachsen können. Die „Rote Hand“ ist das Symbol ehemaliger Kindersoldaten – mit der gleichnamigen Aktion sollen Forderungen der betroffenen Kinder, die keine Lobby haben, an die Öffentlichkeit gelangen. Deshalb ist es wichtig, dass sich so viele Menschen wie möglich beteiligen.

Weitere Informationen im Internet unter

http://www.erlangen.plan-aktionsgruppen.de/







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