Kommt das Begegnungszentrum?

ERLANGEN (pm/mue) - Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann, der Erlanger Oberbürgermeister Florian Janik und der städtische Bau- und Planungsreferent Josef Weber sehen gute Chancen, die Entwicklung im Erlanger Stadtosten auch mit Hilfe des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ voran zu treiben.


Im Zentrum des Stadtviertels soll ein Sport-, Gesundheits- und Begegnungszentrum entstehen. Aus Sicht des Erlanger Oberbürgermeisters eignet sich das Gebiet im Bereich der so genannten „housing area“, wo früher Angehörige der US-Streitkräfte untergebracht waren, für die Aufnahme in das Programm: „Die Verbesserung der Wohnsituation im Bestand, die Nachverdichtung, die Unterbringung von Flüchtlingen sowie die Schaffung geeigneter Begegnungsorte sind hier zentrale Themen“, so Janik. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann: „Ich sehe hervorragende städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten im Erlanger Stadt-Osten.“

Beide Politiker betonten, dass der kürzlich vorgestellte Siegerentwurf für ein modernes Bewegungs- und Begegnungszentrum mit einer Vierfachhalle neben dem Schul- und Vereinssport eine zentrale Gemeinbedarfs- und Integrationseinrichtung für das umliegende Quartier darstellt. „Eine Unterstützung der Stadt Erlangen ist daher auch im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ möglich, wenn die Stadt Erlangen ihre Hausaufgaben macht und alle notwendigen Vorbereitungen für eine Aufnahme in das Förderungsprogramm trifft“, sagte Herrmann. „Sollte die Förderung gelingen, dann ist das aus meiner Sicht der substanzielle Beitrag von dritter Seite, den ich stets als Voraussetzung für finanzielle Anstrengungen der Stadt beim Bau des Sport-, Gesundheits- und Bewegungszentrums genannt habe, das dem Breitensport und dem Handball eine neue Heimat bietet“, so Janik.

Dennoch seien noch zahlreiche Hürden zu nehmen, waren sich Janik und Herrmann einig. Denn die Verwirklichung des Zentrums sei erst dann sicher zu beurteilen, wenn eine Kostenschätzung für den kürzlich vorgestellten Siegerentwurf vorliege. Nach den Aussagen der Stadtspitze wird dem Stadtrat ein Grundsatzbeschluss zur Entscheidung vorgelegt – mir diesem soll dann die Verwaltung beauftragt werden, mit vorbereitenden Untersuchungen die Festsetzung des Quartiers als Sanierungsgebiet voran zu treiben. Damit sollen die Voraussetzungen für die Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm geschaffen werden.
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