Krapfen für die Integration

Organisierten die Krapfenauslieferung bei „Der Beck“: Betriebsleiter Jörg Wangemann, Dr. Peter Heppt, Günter Härtl, Leopold Hofmann, Anton Hofmann und Thomas Hofmann (v.l.n.r.). Foto: Leona Bürzle

ERLANGEN (pm/mue) - Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr hatten sich die Mitglieder vom Lions Club Erlangen heuer ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: 15.000 Krapfen sollten beim „2. Erlanger Krapfen-Schmaus“ von Unternehmern und Sponsoren bestellt werden. Die „Lions-Flotte“ liefert die süßen Teile im Laufe des Vormittags zum Faschingsanfang frei Haus.


„Ziel erreicht, viele Leckermäuler glücklich“, freute sich schließlich der Präsident des Lions Clubs Erlangen, Günter Härtl. Die ehrenamtlichen Helfer aus dem Club hatten in wenigen Stunden 150 Stationen mit den 15.000 Krapfen beliefert, die sie zuvor beim Bäckereinunternehmen „Der Beck“ abgeholt hatten; für die Lions-Aktion produzieren die Tennenloher Bäcker die Faschings-Vorboten zum Sonderpreis.

Neben vielen Firmen hatten sich in diesem Jahr auch Förderer gefunden, um einige 100 Krapfen an die Erlanger Tafel zu liefern. Eine Elterninitiative legte zusammen und sorgte so für eine süße Überraschung in der großen Pause am Gymnasium Fridericianum, während die Max und Justine Elsner Stiftung 500 Krapfen für die Erlanger Lebenshilfe spendierte. Ebenfalls an der Lieferroute der Lionsmitglieder befanden sich Kindergärten, die Mittagsbetreuung der Loschgeschule und natürlich die Pestalozzischule, an der das Projekt „Lions Sportkids“ seit eineinhalb Jahren sehr erfolgreich läuft.

Je geliefertem Krapfen sammelten die Verantwortlichen des Projekts 50 Cent – insgesamt können so 7.500 Euro für die Initiative eingesetzt werden, mit der der Lions Club Erlangen den Schulsport unter dem Aspekt seiner integrativen Möglichkeiten fördert. Mit diesem mehrjährigen Projekt ermöglicht der Lions Club Erlangen sozial benachteiligten Kindern der Pestalozzischule die Teilnahme an zusätzlichen, außerschulischen Sportangeboten wie Fußball, Klettern und Ausdauertraining. Grundschüler aus 25 Nationen mit unterschiedlicher kultureller oder sozialer Herkunft werden durch regelmäßigen, gemeinsamen Sport langfristig und nachhaltig integriert.

Respektvollen Umgang fördern

„Die Vermittlung wichtiger Werte, wie der ‚Fair-Play’-Gedanke, sowie der gewaltfreie und respektvolle Umgang miteinander nehmen eine zentrale Rolle bei unserem Projekt ein“, betont Günter Härtl. Schwerpunkt der Initiative ist eben die Erlanger Pestalozzischule, wo das Programm „Lions Sportkids“ gemeinsam mit dem Bayerischen Landessportverband installiert wurde.

Weitere Informationen über das Projekt gibt es im Internet unter:

www.lions-sportkids.de
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