„Masterplan Uni-Südgelände“

Joachim Herrmann setzt sich auch für bezahlbaren Wohnraum für Studentinnen und Studenten in Erlangen ein. Foto: oh

Innenminister Joachim Herrmann stellt aktuelle Planungen vor

ERLANGEN - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat jetzt auf einer Bürger-Informationsveranstaltung in Erlangen gemeinsam mit Oberbürgermeister Siegfried Balleis, dem Kanzler der Friedrich-Alexander-Universität, Thomas Schöck, und weiteren Experten den aktuellen Stand zum „
„Masterplan Uni-Südgelände“ vorgestellt.

  
„Das Planungskonzept enthält Überlegungen zur langfristigen Entwicklung des Südgeländes“, erläuterte Herrmann. „Mit diesem Gesamtkonzept werden wir das Südgelände im Rahmen des Ausbaus der FAU unter Berücksichtigung städtebaulicher Aspekte ganzheitlich optimieren und stärken. Dabei werden wir die Interessen von Anwohnern und Universität gleichermaßen berücksichtigen.“ Herrmann verwies auch auf den Ausbau der Technischen Fakultät und die Ansiedlung weiterer externer Forschungseinrichtungen. Bereits am 11. Juli 2013 werde der Grundstein für das neue Max-Planck-Institut gelegt, dessen Neubau der Freistaat Bayern mit 60 Millionen Euro finanziert. Auch für den Ausbau der Naturwissenschaftlichen Fakultät spiele der Masterplan eine wichtige Rolle, so Herrmann weiter. So werde beim Bau des Chemikums, der ein Volumen von 80 Millionen Euro hat, die für den zweiten Bauabschnitt notwendige Fläche gesichert. Ein wichtiges Thema für Herrmann ist auch die Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnraum für Studenten an Hochschulstandorten in Bayern. „Mein erklärtes Ziel sind bayernweit jährlich 1.000 neue Wohnheimplätze in den nächsten fünf Jahren“, betonte der Innenminister auch mit Blick auf die staatliche Förderung. „Zudem soll in Zukunft studentisches Wohnen grundsätzlich auch auf Flächen der Hochschule eingeplant werden, wie es in Erlangen bereits vorbildlich geschieht.“ Auf dem Südgelände habe hierfür die FAU dem Studentenwerk Erlangen-Nürnberg an zentraler Stelle Platz eingeräumt. Ein Wettbewerb für die Errichtung von bis zu 400 Studentenappartements als Erweiterung bestehender Wohnheime stehe kurz bevor und werde bereits Juli abgeschlossen sein.




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