Medizinpreisträger 2014 stehen fest

ERLANGEN (pm/mue) - Das FASD-Netzwerk Nordbayern mit Sitz in der Hugenottenstadt und das Erlanger Forschungsprojekt eGAIT sind die diesjährigen Medizinpreisträger. Darüber hinaus wird Martin Aufmuth, der aus Erlangen stammende Erfinder der „Ein-Dollar-Brille“, mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.


Das gab der Vorsitzende des Vereins „Gesundheit und Medizin in Erlangen e.V.“, Gerd Lohwasser, vor wenigen Tagen auf einer Mitgliederversammlung bekannt. „Mit rund 20 Bewerbungen hat unsere Ausschreibung die bisher größte Resonanz gefunden“, so Lohwasser.

Das FASD-Netzwerk Nordbayern (FASD steht für Fetales Alkohol Syndrom), das sich in der Kategorie „Gesundheitsförderung und Prävention“ durchsetzen konnte, leistet wichtige Präventionsarbeit an Schulen. Mit Fachtagungen und verschiedenen Aufklärungsaktionen informiert es die Öffentlichkeit über die negativen Folgen des Alkoholgenusses während der Schwangerschaft. Zuletzt fand die im Rathaus gezeigte und mit der Erlanger Jugendkunstschule konzipierte Ausstellung „Zero“ große Aufmerksamkeit.

Sieger in der Kategorie „Medizinische Versorgung“ wurde das Projekt „eGAIT – Embedded Gait Analysis using Intelligent Technology“. Unter diesem Namen entwickeln Erlanger Wissenschaftler der Fachgebiete Medizin und Ingenieurwesen eine innovative Sensortechnologie zur automatisierten Bewegungsanalyse, insbesondere beim Parkinson-Syndrom. Mit Hilfe der über einen Sensor im Schuh gewonnenen Gangdaten sollen früher als bisher möglich Bewegungsstörungen erkannt und damit die Früherkennung der Erkrankung verbessert werden. Die Preisverleihung findet im Herbst statt.
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