Natur im Frühling

Annette Sauerwein (l.) mit Schülerinnen und Schülern des Johannes-Scharrer-Gymnasiums bei der Präsentation der neuen Informationsschilder. Foto: Walter Welß

Schülerprojekt im Botanischen Garten

ERLANGEN - Im Frühjahr gibt es im Botanischen Garten nicht nur im Freiland viel zu entdecken – um besser über die Vielzahl an spannenden ökologischen Zusammenhängen informieren zu können, hat das Praxis-Seminar Biologie des Johannes-Scharrer-Gymnasiums neue Schilder für die Gewächshäuser des Gartens entwickelt. Denn im Winter arbeitet das Gärtnerteam nicht unter freiem Himmel.

In den Gewächshäusern wurden so genannte Charakterpflanzen wieder freigestellt, sodass Besucherinnen und Besucher deren Wuchs, Blätter und Blüte einfacher erkennen können. Neben einer ausführlichen Recherche bestand für die Schülergruppe eine große Herausforderung in der prägnanten Formulierung der oft komplexen Zusammenhänge: Neben den Unterschieden zwischen Blatt- und Stammsukkulenz im Sukkulentenhaus, dem genauen Zweck der Träufelspitzen der Blätter des Gummibaum im Tropenhaus sowie der Funktion der Saugschuppen des Greisenbartes im Epiphytenhaus gibt es zahlreiche Besonderheiten, die sich nun anhand der Beschilderung besser verstehen lassen. Nichts verstanden? Ein Spaziergang durch die Gewächshäuser des Botanischen Gartens lohnt sich nicht nur wegen des blühenden Hortensienbaumes im Tropenhaus, sondern vor allem wegen den vielen Informationen, die dort gegeben werden. Die Infotafeln des Schülerprojektes werden bis Ende April zu sehen sein, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen gibt's im Internet unter:

http://www.botanischer-garten.uni-erlangen.de/




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