Neue Brückenpfeiler der Partnerschaft

Praktische Wiederbelebung der Städtepartnerschaft: Die Erlanger Delegation zu Besuch bei Lord Mayor Anthony Munday (Mitte, sitzend) in Stoke-on-Trent. Foto: Stadt Erlangen

ERLANGEN / STOKE-ON-TRENT (pm/mue) - Die Städtepartnerschaft zwischen Erlangen und Stoke-on-Trent wird – praktisch betrachtet – neu belebt. So der Tenor bei einem Treffen, das unlängst in der britischen Partnergemeinde auf dem Programm stand.


Bereits in den 1990er Jahren hatte der Erlanger Seniorenbeirat Kontakte zu Stoke-on-Trent aufgenommen; unter der Leitung der Vorsitzenden des Gremiums, Stadträtin Anette Christian (SPD), unternahm nun unlängst eine Delegation, der auch Stadträtin Felizitas Traub-Eichhorn (ebenfalls SPD) angehörte, eine Bildungsreise in die Partnerstadt. Begleitet von Axel Just und Nicolas Bischoff, beide Mitglieder im Jugendparlament, informierten sich die Gäste aus Erlangen unter anderem darüber, welche Angebote es für ältere Menschen in Stoke-on-Trent gibt mit dem Ziel, die Selbstständigkeit nach Möglichkeit im eigenen Zuhause zu erhalten. Dabei erfragte Beiratsmitglied Elisabeth Paulus insbesondere das Zusammenwirken ehrenamtlicher, kommunaler und staatlicher Trägerschaft. Die beiden Schüler konnten darüber hinaus eine Vielzahl neuer Kontakte knüpfen und Verbindung zu Jugendparlament sowie Studentenvertretung der Partnerstadt aufnehmen und sich über praktische Angebote für den Berufseinstieg informieren. Nicht zuletzt auch zwei Empfänge – zum einen bei Lord Mayor Anthony Munday sowie im Rahmen eines offizielles Treffens mit Stadträtinnen – zeigten, dass man es in Stoke-on-Trent sehr ernst mit der Re-Intensivierung der Partnerschaft meint, nachdem in den vergangenen Jahren eher ein Verlust an diesbezüglicher Aktivität zu verzeichnen war. Nun, so gibt sich Anette Christian zuversichtlich, erscheine praktisch ein Neustart möglich – und zwar in unterschiedlichsten Bereichen, von der Seniorenarbeit über Jugendfragen bis hin zu Universität und Kultur. Walter Ross, Mitglied des Erlanger Seniorenbeirates, sprach gar von „neuen Brückenpfeilern der Partnerschaft“. Immerhin: Die ersten Gegeneinladungen wurden bereits ausgesprochen.
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