Nürnbergs Stadtmauer als Objekt einer Fotoausstellung

Altbürgermeister Dr. Peter Schönlein, Ingrid Bierer, Direktorin der Museen der Stadt Nürnberg , Matthias Murko, Direktor Museums Industriekultur, Herbert Liedel und Hans-Jürgen Krieg, (v.l.) hl-studios Erlangen. (Foto: hl-studios)

NÜRNBERG (pm/vs) - Die Stadtmauer: Neben der Burg ist sie das wichtigste Wahrzeichen Nürnbergs. Über Jahrhunderte bezeichnete sie die Grenze der alten Handelsstadt. Mit der Industrialisierung ging ein sprunghaftes Wachstum der Bevölkerung einher; die Stadtmauer wurde durchlässig und Nürnberg wuchs weit über die alte Grenze hinaus. Der bekannte Nürnberger Fotograf Herbert Liedel hat über Jahrzehnte die Stadtmauer und den Wandel der Stadt in ihrer Nähe fotografisch begleitet. In seiner Ausstellung „Konturen einer Stadt“ stellt er in einem Rundgang alte und heutige Stadtgrenze gegenüber.

Ihr Verlauf reicht dabei entlang der Stadtgrenze zu Fürth, durch unberührte Natur und sogar durch Gebäude. Dieser Grenzverlauf wurde erstmals fotografisch erfasst – und Herbert Liedel hat dabei zahlreiche überraschende Aspekte entdeckt.
Ingrid Bierer, Direktorin Museen der Stadt Nürnberg, begrüßte mehr als 100 Ehrengäste zur Ausstellungseröffnung. Nach einem unterhaltsamen Dialog mit dem Künstler eröffnete der Direktor des Museums Industriekultur, Matthias Murko, die Ausstellung: „Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit Herbert Liedel und wollen mit dieser umfangreichen Präsentation einen weiteren Impuls zum Thema Fotografie in unserem Museum geben“. Besonders empfehlenswert sind die moderierten Rundgänge mit Herbert Liedel. In Kooperation mit dem Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum (KPZ) können am 06.04., 11.05. und am 01.06. Führungen gebucht werden.
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