OB-Wahl Erlangen / Teil 9: "Wissen Sie immer, was Sie sagen?"

ERLANGEN (mue) - Zur Oberbürgermeisterwahl 2014 stellt MarktSpiegel Online den Leserinnen und Lesern die Kandidatinnen und Kandidaten aus Erlangen vor – und zwar in Form eines "Langzeit"-Interviews. Das bedeutet: Jeden Tag stellen wir eine andere Frage und lassen alle Kandidaten darauf antworten. Im Zuge der Gleichbehandlung täglich in geänderter Reihenfolge – sowohl bildlich, als auch schriftlich. Bereits am Freitag stellten wir an dieser Stelle kurz fest: Nobody is perfect – auch nicht Politiker oder die, die es gerne werden möchten. Freuen Sie sich deshalb heute über die Antworten auf die Frage:


Wissen Sie immer, was Sie sagen – oder gab's schon den einen oder anderen (lustigen) Versprecher, an den Sie sich gegebenenfalls erinnern können?

Susanne Lender-Cassens (Grüne): Leider nein – was aber nicht heißt, ich würde mich nicht versprechen.

Dr. Elisabeth Preuß (FDP): Statt „Freitag“ habe ich einmal „Freutag“ gesagt – was die Leute gefreut hat, weil nach dem Freitag das Wochenende kommt!

Anette Wirth-Hücking (FW): Ich habe schon mal jemanden unabsichtlich „befördert“. Was aber nicht so schlimm war, da sich derjenige sichtlich geschmeichelt gefühlt hat.

Frank Höppel (ÖDP): Oh ja! Da hatte ich vor einigen Monaten ein Grußwort zu einer Abendveranstaltung ... ich wünschte frohgelaunt einen „Guten Morgen“ und erntete die ersten Lacher.

Dr. Siegfried Balleis (CSU): Sehr lebhaft in Erinnerung ist mir ein Vorfall, der vermutlich zehn Jahre zurückliegt. Damals gab es Pläne, einen Obelisken mit Email-Oberfläche zu errichten. Mein Versprecher war, dass ich ihn mit E-Mail überziehen wollte.

Dr. Florian Janik (SPD): Wenn man ständig gefordert ist, öffentlich im Stadtrat, in Ausschüssen und verschiedensten Veranstaltungen zu reden, passieren immer wieder mal kleine Buchstabenverdreher. An richtige Kalauer, die ich hier zum Besten geben könnte, kann ich mich – ehrlich gesagt – nicht erinnern. Einer meiner Lieblingsversprecher ist einem SPD-Kollegen passiert: Er hat bei einem Geburtstagsempfang für den ehemaligen Bürgermeister Gerd Lohwasser den Jubilar öffentlich begrüßt mit den Worten "Lieber Gott".


Morgen wollen wir's dann mal wieder ganz genau wissen und fragen die Kandidatinnen und Kandidaten, was ihnen Freude bereitet und was sie auf die – sprichwörtliche – Palme bringt.

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