Radfahren auf der Überholspur

Radfahren liegt wieder mehr im Trend – die Umwelt wird geschont, man hält sich fit und hat außerdem Spaß. Foto: © gpointstudio - Fotolia

MÜNCHEN / REGION (pm) - Radfahren ist modern und im städtischen Verkehr eine echte Alternative zum Auto – der Anteil, den das Radfahren im Verkehrsmix einnimmt, steigt jedenfalls von Jahr zu Jahr an.


Dass das Rad auch in der bayerischen Landespolitik eine wichtige Rolle spielt, zeigte sich jüngst auf der gemeinsamen Jahresabschlussveranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren, für Bau und Verkehr sowie der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK), deren Vorsitzende Erlangens Rechtsreferentin Marlene Wüstner ist. Im Rahmen der feierlichen Veranstaltung ernannte Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann München, Ismaning und Herzogenaurach zu „Fahrradfreundlichen Kommunen in Bayern“ – alle drei hatten sich vorher einem komplexen Zertifizierungsprozess unterzogen. Gleich fünf neue Kommunen durfte Marlene Wüstner zudem in die AGFK Bayern aufnehmen: Würzburg, Passau, Schweinfurth, Kirchheim und Ismaning verstärken ab sofort den eingetragenen Verein, der damit insgesamt rund 4,2 Millionen Bayern vertritt. Staatsminister Joachim Herrmann unterstrich: „Die AGFK repräsentiert die bayerischen Kommunen, die den Radverkehr ernst nehmen und ist bei der Radverkehrsförderung nicht mehr wegzudenken. Für uns ist eine enge Zusammenarbeit und Partnerschaft mit der AGFK Bayern unverzichtbar.“ Marlene Wüstner ergänzte: „Ich freue mich besonders über die erstmalige Aufnahme der neuen Mitglieder auf die nun schon beeindruckende Zahl von 41 Kommunen; unser Verein ist noch jung, aber augenscheinlich auf einem sehr guten Weg.“ Gleichzeitig mahnte sie an: „Dies ist das Ergebnis harter Arbeit. Wenn wir in dieser Geschwindigkeit weiter wachsen wollen, müssen die finanziellen und personellen Rahmenbedingungen mit wachsen.“ In diesem Zusammenhang dankte sie Joachim Herrmann für dessen Zusage, die Aktion „Stadtradeln“ auch 2015 wieder mit 70.000 Euro zu unterstützen. Als aktivste Kommune der diesjährigen Aktion konnte Wüstner die Gemeinde Thaining auszeichnen.
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