Richtfest für neues Landesamt

Hochkarätiger Besuch beim Richtfest für das neue Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (v.l.): Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann, Bayerns Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Dr. Ulrike Scharf und Gabriele Gunzelmann, Bereichsleiterin Hochbau beim Staatlichen Bauamt Erlangen-Nürnberg, mit LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf. Foto: Henning Nürnberg

ERLANGEN (hn/mue) – „Ich hatte immer einen besonderen Blick darauf. Heute macht es macht mich stolz, dass sich das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit so hervorragend entwickelt hat“, betonte Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann in seiner Festansprache anlässlich des Richtfestes für das neue dreigeschossige Verwaltungs- und Seminargebäude am Eggenreuther Weg in Erlangen-Bruck.

In der Rekordzeit von nur sieben Monaten ist der Rohbau mit einer künftigen Nutzfläche von 3.652 Quadratmetern unter der Federführung der Bayerischen Staatsbauverwaltung entstanden. „Hier wurde wirklich mit Kompetenz etwas Beachtliches hingestellt, und das in einem vernünftigem Kostenrahmen. Es handelt sich um einen wichtigen Meilenstein für die bauliche und infrastrukturelle Entwicklung des Medizin- und Gesundheitsstandortes Erlangen. Ich hätte mir keinen besseren Ort im Freistaat dafür vorstellen können, zweifellos eine optimale Lösung“, zeigte sich der Chef der Obersten Baubehörde in Bayern ausgesprochen zufrieden mit dem Zwischenergebnis. Die 372 Mitarbeiter können sich auf ein in Funktionalität und Gestaltung großartiges Bauwerk freuen, das technisch auf dem neuen Stand und zudem barrierefrei sein wird. Bauherr ist übrigens das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, das beim Richtfest durch Ressortchefin Dr. Ulrike Scharf vertreten wurde.

Die vom Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags genehmigten 26,1 Millionen Euro betrachtet Joachim Herrmann als „in jedem Fall gut angelegt und nachhaltige Investition in die Zukunft unseres Landes“. Dazu wird gleich noch ein wesentlicher Beitrag für den Umweltschutz geleistet: Der Neubau, der im Passivhaus-Stil mit großflächiger Photovoltaik-Anlage auf dem Dach errichtet wird, darf nach Realisierung als ein – nach den Worten des Bauministers – „Musterbeispiel für energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen“ bezeichnet werden. Bis jetzt sind rund 60 Prozent der geplanten Bauaufträge erteilt worden, überwiegend an Firmen aus dem nordbayerischen Raum. Der Komplex, umgeben von der wunderbaren Naturidylle der Brucker Lache, soll im März 2019 bezugsfertig sein. „Ich hoffe, dass ich bei diesem schönen Ereignis dann ebenfalls wieder mit dabei sein kann – wenn auch in anderer Funktion“, so Herrmann.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.