Spende aus dem Spukhaus

Sabrina Weitz (Kinderkardiologie), Prof. Dr. Sven Dittrich (Leiter der Kinderkardiologie), Petra und Michael Wening mit den Töchtern Sandy und Jennifer (stehend v.l.n.r.) sowie Schwiegersohn Jesper mit Sohn Sam (vorne). Foto: Uni-Klinikum Erlangen

ERLANGEN / NÜRNBERG (pm) - Geister und Skelette grüßen aus dem Vorgarten, vor der Tür steht ein mächtiger Galgen und die leuchtenden Augen grimmiger Kürbisgesichter verfolgen Passanten auf Schritt und Tritt: kein Grund zum Fürchten, sondern zum Freuen!

Familie Wening aus Gebersdorf (Nürnberg) schmückt jedes Jahr zu Halloween ihr Anwesen und sammelt Spenden für kranke Kinder – jetzt überreichte das Ehepaar samt Töchter, Schwiegersohn und Enkel 2.010 Euro an Prof. Dr. Sven Dittrich, Leiter der Kinderkardiologischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen. „Sie haben ein gutes Herz“, bedankte sich Prof. Dittrich bei der Scheckübergabe. „Mit dem Geld werden wir unsere kleinen, herzkranken Patienten und deren Angehörige unterstützen, zum Beispiel den Aufenthaltsraum für die Familien ausstatten und gestalten.“

„Vor zehn Jahren wollte unser Sohn mit seiner Schulklasse Halloween feiern“, erinnert sich Mutter Petra Wening. „Ein Jahr später stellten wir einen Kürbis vor die Tür. Nach und nach wurde es immer mehr furchteinflößende Dekoration, und heute ist unser Reihenhaus eine richtige Attraktion.“ Etwa vier Wochen vor Halloween beginnt die Familie mit der aufwendigen Gestaltung; am Abend des 31. Oktobers bilden sich dann vor dem „Halloweenhouse Gebersdorf“ lange Schlangen von jungen, aber auch älteren Grusel-Fans: Alle wollen durch das Gespensterlabyrinth wandeln und das Fürchten lernen. „Vor drei Jahren haben wir damit begonnen, Spenden zu sammeln“, berichtet Vater Michael. „In diesem Jahr hat ein Geist die Hand aufgehalten. Wir sammeln unter dem Motto ‚Kinder für Kinder‘ Geld, das wir gerne in der Region spenden möchten.“ Deshalb fragte die Familie über ihre Facebook-Seite, wohin der Betrag 2014 gehen soll: Sabrina Weitz, die ebenfalls in Gebersdorf wohnt und auf der Station der Kinderkardiologie arbeitet, regte an, die stolze Summe für die herzkranken Patienten der Kinderkardiologie zu spenden. Diesem Vorschlag folgte Familie Wening nach eigenen Worten sehr gerne.
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