Sternsinger im Landratsamt

Viel Freude beim Termin mit Landrat Eberhard Irlinger hatten die Uttenreuther Sternsinger. Als Dank für den Dreikönigssegen gab Irlinger den Jugendlichen eine Geldspende und berichtete von seiner persönlichen Spendensammlungserfahrung. Foto: oh / LRA ERH

ERLANGEN (pm/mue) - Landrat Eberhard Irlinger erhielt jüngst Besuch von den Sternsingern aus Uttenreuth, die gemeinsam mit Dekan Josef Dobeneck dem Landratsamt in Erlangen den traditionellen Dreikönigssegen erteilten und „20*C+M+B+14“ („Christus Mansionem Benedicat“ – lateinisch für „Christus segne dieses Haus“) über die Tür des Landratsamtes schrieben.


Nach Segensspruch und Gesang erhielten die Jugendlichen vom Landrat eine Geldspende in Höhe von 500 Euro für karitative Zwecke sowie viel Lob für ihr freiwilliges Engagement. „Die Sternsinger sind ja die größte Initiative, von Kindern für Kinder. Für mich ist dieser Brauch immer wichtig, nicht nur aus Tradition, sondern damit junge Menschen sehen, was sie Gutes tun können und dies auch gern tun“, sagte Irlinger und betonte: „Es ist eine schwierige Aufgabe, nicht jeder mag es, wenn man ihn um Spenden bittet“. Auch unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein! Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit“ sammeln die Sternsinger in diesem Jahr. „Mit eurer Hilfe können Kinder, die ihre Heimat verlassen mussten und sich im fremden Land zurecht finden müssen, sich ein Stück wohler fühlen“, lobte Irlinger die Jugendlichen.

Bundesweit beteiligen sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 56. Aktion Dreikönigssingen. Im Jahre 1959 wurde die Aktion, die inzwischen die weltweit größte ihrer Art ist und bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren, erstmals gestartet und wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ sowie vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 2.200 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.
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