StUB-Entscheid: CSU will Optionen prüfen

ERLANGEN-HÖCHSTADT (pm) - Zum Ergebnis des Bürgerentscheids über den Beitritt des Landkreises Erlangen-Höchstadt zum Zweckverband Stadt-Umland-Bahn am 19. April erklärt der Kreisvorsitzende der CSU Erlangen-Höchstadt, Staatssekretär Stefan Müller MdB:


„Der Kreisvorstand der CSU Erlangen-Höchstadt hat sich im Rahmen einer Sitzung (...) intensiv mit dem Ausgang des Bürgerentscheides zur Stadt-Umland-Bahn befasst. Die Bürgerinnen und Bürger haben entschieden: Der Landkreis Erlangen-Höchstadt wird dem Zweckverband für die Stadt-Umland-Bahn nicht beitreten. Als gute Demokraten akzeptieren wir selbstverständlich dieses Votum der Landkreis-Bürgerschaft! Im CSU-Kreisvorstand besteht jedoch Einigkeit darüber, dass eine bessere Anbindung unseres Landkreises an die Metropolregion Nürnberg objektiv geboten und dringend erforderlich ist. Dies gilt nicht nur, aber in besonderem Maße, für die Stadt Herzogenaurach mit den dort beheimateten Weltunternehmen und den damit verbundenen Arbeitsplätzen. Dem CSU-Kreisvorstand sind dabei drei Ziele wichtig:

1. Eine insgesamt bessere Anbindung des gesamten
Landkreises an den Kern der Metropolregion.

2. Eine leistungs- und anschlussfähige Lösung
für die wirtschaftlich bedeutende Städteachse
Nürnberg-Erlangen-Herzogenaurach als Rückgrat.

3. Eine Optimierung des landkreisweiten Busnetzes.

Welche konkreten Wege dazu nach der Entscheidung vom 19. April offen stehen, wird jetzt in aller Ruhe – nicht zuletzt auch mit den Nachbarstädten – zu diskutieren sein. Wir unterstützen ausdrücklich, dass Landrat Alexander Tritthart dazu Gespräche mit allen politischen Kräften im Kreistag und den anderen Beteiligten führen wird. Auf seine Veranlassung hin wird unabhängig davon im Landratsamt bereits seit vergangenem Jahr an einer Optimierung des Busnetzes in unserem Landkreis gearbeitet, so wie wir es vor der Kommunalwahl angekündigt hatten.
Die CSU Erlangen-Höchstadt ist einer gedeihlichen Entwicklung des gesamten Landkreises verpflichtet. Das allein ist auch weiterhin Maßstab für unser Handeln. Wir rufen alle politischen Kräfte im Landkreis in diesem Sinne dazu auf, jetzt konstruktiv an tragfähigen Lösungen mitzuarbeiten. Es ist an der Zeit, vom virtuellen ins reale Leben zurückzukehren.“
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