Mehr Sicherheit für Radfahrer

Kurze Erkundungstour auf dem neuen Radweg von Dechsendorf nach Heusteg: Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann (2.v.l.) mit Röttenbachs Erstem Bürgermeister Ludwig Wahl, Mittelfrankens Regierungspräsident Dr. Thomas Bauer und dem stellvertretendem Landrat Christian Pech (v.l.n.r.). Foto: Henning Nürnberg

ERLANGEN (pm) – Eine im wahrsten Sinne des Wortes wegweisende Maßnahme für die Verkehrssicherheit der Radfahrer – so lässt sich die feierliche Eröffnung zweier weiterer Strecken im Landkreis Erlangen-Höchstadt sowie in der Stadt Erlangen im Beisein von Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann treffend umschreiben.


„Die 300 Meter entlang der Staatsstraße 2240 von Dechsendorf nach Heusteg können die Radler von nun an autofrei und unbehindert, ohne Unfallgefahr, fahren. Auch der neue 1,7 Kilometer lange Weg an der St 2259 von Röhrach nach Dechsendorf, an dem täglich mehr als 10.000 Pkws unterwegs sind, befindet sich in den letzten Zügen“, so der Staatsminister. Jeder Cent der rund 477.000 Euro investierten Staatsmittel seien hier vernünftig angelegt: „Ich bin mir sicher, dass diese Erweiterung in und um Erlangen von der Bevölkerung sehr gut angenommen wird. Eine gute Radwegeinfrastruktur ist wichtig. Es kommt darauf an, die Lücken zu erkennen und zu schließen. Wenn uns das gelingt, schaffen wir mehr Sicherheit und Attraktivität für den Radverkehr“, machte Joachim Herrmann deutlich. Die beiden neuen Verbindungen sind indes erst der Anfang. „Wir wollen das regionale Netz für Radler stetig weiter ausbauen. Ganz oben auf der Agenda steht dabei ein neuer Radweg in der Ortsdurchfahrt Weiher. Noch in diesem Jahr soll mit dem Ausbau begonnen werden“, so der Minister weiter. Insgesamt stehe das Fahrradfahren nach aktuellen Erkenntnissen ziemlich weit oben in der Beliebtheitsskala. „Nicht zuletzt der Radtourismus erfährt in Franken wachsenden Zuspruch. Wir verfügen über stattliche 8.000 Kilometer Radwege bzw. nutzbare Radwege entlang von Bundes- und Staatsstraßen. Der Wirtschaftsfaktor ist in diesem Zusammenhang nicht zu unterschätzen.“

Mit dem neuen Radverkehrsprogramm Bayern 2025 will Joachim Herrmann den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehrsaufkommen verdoppeln; von derzeit zehn auf bis auf 20 Prozent im Jahr 2025. Dafür sollen bis 2019 rund 200 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln in Radwege an Bundes- und Staatsstraßen bereitgestellt werden.
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