Tipps zum Schutz gegen Taschendiebe

Blauäugigkeit schützt vor Schaden nicht: Taschendieben wird es oft viel zu leicht gemacht. Foto: fotolia

REGION (ots) - Langfinger haben immer Saison und stehlen meist im Schutz von Menschenmengen oder Gedränge – und viele Gäste vergnügen sich auch dieses Jahr wieder auf der beliebten „Bergkirchweih“ oder auf anderen Volksfesten. Wie man sich vor Taschendiebstählen schützen kann, dazu gibt die Kriminalpolizei folgende Tipps:


Brieftaschen, Geldbörsen und Handys aus Handtaschen und Kleidungsstücken sind mit die beliebtesten Ziele von Taschendieben – in großen Menschenmengen ist es für sie einfach, unentdeckt zu bleiben. So wurden im Jahr 2013 insgesamt 51 Fälle des Handtaschen- bzw. Taschendiebstahls zur Bergkirchweih angezeigt, im Jahr davor waren es noch 39 Fälle; Tendenz also steigend. Aus diesem Grund empfiehlt die Kriminalpolizei Erlangen: Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen. Verzichten Sie auf unnötige Wertgegenstände. Verteilen Sie Ihr Bargeld, Handy und Schlüssel auf verschlossene Innentaschen der Kleidung. Benutzen Sie Brustbeutel oder Gürteltaschen, um Ihre Gegenstände aufzubewahren. Tragen Sie Hand- oder Umhängetaschen immer geschlossen mit der Verschlussseite zum Körper. Sollten Sie jedoch trotz aller Vorsicht Opfer von Taschendieben geworden sein, so suchen Sie bitte umgehend die nächstgelegene Polizeidienststelle auf und erstatten Sie dort Anzeige.

Bei Diebstahl von Bank- / Kredit- und Mobilfunkkarten (Aufzählung nicht abschließend) sollte man zudem sofort die jeweilige Sperrung veranlassen; eine zentrale Rufnummer zu diesem Zweck ist die 116116. Bei einer Sperrung sollte man jedoch beachten, niemals seine persönliche Geheimzahl (PIN) anzugeben: Weder die Sperrannahme noch die Polizei benötigen diese für die Sperrung oder die Ermittlungen.
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