Annafest 2017: Partystimmung im Kellerwald

Bürgermeister Franz Streit, Bierkönigin Carina Schneider, OB Uwe Kirschstein und das Schindlerkeller-Wirtsehepaar Inge und Hans Schmitt (zwischen ihnen Braumeister Rainer Kalb / Brauerei Neder zur Eröffnung des Annafestes im vergangenen Jahr. Foto: Archiv R. Rosenbauer
 
Besuchermagnet Annafest: Jährlich kommen bis zu 500.000 Besucher. Foto: Archiv R. Rosenbauer

FORCHHEIM (rr) - Deutschlands größter Biergarten lockt ab Freitag 21. Juli Jung und Alt zum Annafest in den Forchheimer Kellerwald.


Bereits zur Mittagszeit haben die Wirtschaften und Buden geöffnet und laden zu einem fränkischen Mittagessen ein. Offiziell wird das Annafest um 17.00 Uhr mit dem traditionellen Bieranstich auf dem Schindlerkeller durch den Forchheimer Oberbürgermeister offiziell eröffnet. Drei Schläge benötigte Uwe Kirschstein voriges Jahr, dann war das erste Fass Annafestbier angestochen.

Jedes Jahr um den Namenstag der heiligen Anna (26. Juli) lockt das Annafest treue Fans weit über Ober- und Mittelfranken hinaus in die alte Königsstadt. Für viele Forchheimer beginnt das Annafest schon einen Tag vor dem Bieranstich mit der Schlachtschüssel. Kesselfleisch sowie Blut- und Leberwürste kommen am Donnerstag auf den Teller. Dazu gibt‘s Sauerkraut und Brot oder Kartoffeln. Ein kühles Forchheimer Kellerbier darf natürlich auch nicht fehlen.

Am darauffolgenden Samstag, 22. Juli startet der Auftakt um 14.30 Uhr in der Innenstadt auf dem Rathausplatz mit Aufführungen von Schützen-, Musik-, Heimat- und Trachtenvereinen, bevor sie alle im Anschluss um 15.30 Uhr zum Kellerwald ziehen. Bis zum 31. Juli zieht feiner Duft von gebrannten Mandeln durch den Kellerwald, mischt sich mit dem Geruch würziger Bratwürste und anderer Leckereien. Bereits zur Mittagszeit haben die Wirtschaften und Buden geöffnet und laden zu einem fränkischen Mittagessen ein. Die Musik auf den sechs verschiedenen Podien beginnt meist gegen 17.00 Uhr, teilweise wird auch der Frühschoppen musikalisch umrahmt.

Das Annafest steht für fränkische Gemütlichkeit, leidenschaftliche Schausteller, Forchheimer Braukunst, musikalische Vergnügen und kühle Keller: 300.000 bis 500.000 Besucher kommen jedes Jahr, 30.000 Hektoliter Bier werden pro Annafest getrunken. Neben dem besonderen Annafestbier gibt es ungefähr 33 verschiedene Biersorten von insgesamt zehn fränkischen Brauereien.

Auch heuer bieten die Schausteller Neues und Bewährtes: Wahrzeichen bleibt wie immer das Riesenrad ORION. Beliebt ist der Kinderspielbereich am Schützenkeller mit den lebensgroßen Wasserbällen, in denen die Kleinen trockenen Fußes im Wasserbecken plantschen können, nur durch eine Plastikhaut vom Wasser getrennt.

Insgesamt gibt es auf dem Annafest 30 Imbiss-Stände, darunter die „Alte Berghütten“, das „Leberkäs-Häuschen“ und ein „Pulled Pork Imbiss“, dazu Crepes, Fisch, Süßigkeiten oder fränkische Spezialitäten. Wie in den letzten Jahren wird auch eine breite Palette vegetarischer und veganer Speisen angeboten. Am Dienstag und am Donnerstag sind von 13.00 bis 18.00 Uhr die beliebten Familiennachmittage. Alle Fahrgeschäfte gewähren hier lohnenswerte Ermäßigungen bis zu 50 Prozent.

Am Samstag, 29. Juli findet zum ersten Mal auf dem Annafest ein Instawalk statt. Treffpunkt ist um 12.00 Uhr am Riesenrad. Die Fotos des Annafest Instawalks sind dann auf Instagram unter dem Hashtag #annafestwalk17 zu finden.

Weitere Informationen unter: www.forchheim.de
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