Matjes-Kurs für Süddeutsche

Matjes: lecker und gesund. Foto: © Thomas Francois/Fotolia.com

AUFSESS (pm/rr/mue) - Eine Kurspremiere steht am Freitag, 13. Mai, in der Lehranstalt für Fischerei an: Hier zeigt Fischwirtschaftsmeister Ronny Seyfried, wie aus heimischen Süßwasserfischen die Küstenspezialität „Matjes“ wird. Dabei erklärt er das Verfahren und zeigt zusammen mit seinem Team, wie neben dem Matjes verschiedene Beizen und Marinaden hergestellt werden.


Süßwasserfisch auf Matjes-Art ist leicht verdaulich, gesund und lecker; in der Lehranstalt werden vor allem Saiblings-, aber auch Forellen-, Karpfen- und Weißfisch-„Matjes“ hergestellt. Die Matjes-Filets sind vielseitig einsetzbar – ob als Brötchenbelag, Salat, Aufstrich, geräuchert oder mit Hausfrauensoße zu Pellkartoffeln. Mit einigen Kniffen lassen sich jedoch auch sehr leicht Curry-Matjes, Aalrauch- und Kräutermatjes zaubern.

Der Matjes-Kurs beginnt um 9.00 Uhr in der Lehranstalt für Fischerei in Aufseß und dauert bis etwa 14.00 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person 35 Euro, ein Mittagsimbiss ist enthalten. Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen begrenzt, Anmeldungen daher bitte schnellstmöglich bei der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberfranken, Cottenbacher Straße 23, Bayreuth, Telefon 0921 / 78461502, E-Mail: fischerei@bezirk-oberfranken.de.

Herstellung:
Der Matjes ist eine uralte Fischspezialität. Frische Heringe werden gekehlt, also teilweise ausgenommen, wobei die Bauchspeicheldrüse im Fisch bleibt. Anschließend kommen die Heringe traditionell in große Eichenfässer und werden mit einer milden Salzlake übergossen. In den nächsten vier bis sechs Tagen fermentiert das Fischfleisch, wird also vom rohen Hering zum leckeren Matjes. Dieses Verfahren hat sich seit dem Mittelalter kaum verändert – heute kann man aus fast jedem Süß- oder Seefisch Filets nach Matjesart herstellen.
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