Wanderparadies Fränkische Schweiz

Wanderer in der Fränkischen Schweiz auf dem Weg zum Rotenstein auf dem Walberla bei Kirchehrenbach während der Kirschblüte. Foto: FSV-Loewisch

FRÄNKISCHE SCHWEIZ (pm/rr) – Die Fränkische Schweiz soll zu einem Paradies für Wanderer ausgebaut werden. Das LEADER-Projekt „Fränkische Schweiz – Qualitätswanderregion mit starkem Kultur- und Gesundheitsprofil“ wird von den fünf Landkreisen Bamberg, Bayreuth, Forchheim, Kulmbach und Lichtenfels getragen. Nachdem kürzlich der Förderbescheid und weitere Zuschüsse, insgesamt 1,26 Millionen Euro, bewilligt wurden, geht das Projekt nun in die Umsetzung.


In enger Zusammenarbeit mit dem Fränkische Schweiz- Verein und angeführt vom „Kulturerlebnis Fränkische Schweiz“, dahinter steckt der Leader-Manager des Landkreises Forchheim, Toni Eckert, soll aus der Fränkischen Schweiz ein Wanderparadies entstehen, dass alle Kriterien einer Premium-Wanderregion erfüllt. Damit will man sich von anderen Wanderregionen deutlich abgrenzen und mit Qualität beim Wanderer punkten.

Ein wichtiger Schritt dorthin ist die Ausbildung von Wegewarten und von Wanderwarten. Daher werden jetzt im Sommer Schulungen durchgeführt. Die Kosten finanziert LEADER, Veranstaltungsort ist Ebermannstadt, so dass die Schüler weder Urlaub investieren noch Kosten zu tragen haben - zwei grundsätzliche Vorteile gegenüber der Ausbildung beim Deutschen Wanderverband.

Themenschwerpunkte bei der Ausbildung zum Wegewart sind: Rechtsgrundlagen, Digitale Wegeführung, Digitales Wegemanagement, Markierungsrichtlinien, Markierung und Betreuung von Wanderwegen in Theorie und Praxis.

Die Ausbildung von Wanderwarten ist der zweite Baustein im Leaderprojekt für die Qualitätswanderregion. In 80 Unterrichtseinheiten können die zukünftigen Qualitätswanderführer an vier Wochenenden im Jahr 2017 das erforderliche Wissen in Theorie und Praxis erwerben. Bei entsprechender Nachfrage wird auch im Jahr 2018 ein Ausbildungskurs angeboten werden. Die Ausbildung übernimmt die Bayerische Wanderakademie. Ausbildungsort ist voraussichtlich Ebermannstadt.

Anmeldungen nimmt bis Ende April das Kulturamt des Landkreises Forchheim entgegen. Rückfragen beantwortet Ria Metzner unter 09191-861049, E-Mail: Rita.Metzner@lra-fo.de.

LEADER (Liaison entre actions de développement de l‘économie rurale, „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“) ist ein Maßnahmenprogramm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. Lokale Aktionsgruppen erarbeiten vor Ort Entwicklungskonzepte. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen.
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