Bezahlbarer Wohnraum: WVG saniert für 7,2 Millionen Euro

Bild: WVG

FORCHHEIM (pm) - Der Wohnraum in der Stadt soll bezahlbar bleiben. Deshalb modernisiert die WVG, Wohnungsbau- und Verwaltungsgenossenschaft Forchheim eG, ihre Wohnbestände in der Gerhart-Hauptmann-Straße mit einem Investitionsvolumen von 7,2 Millionen Euro.


Wie Oberbürgermeister Franz Stumpf – Vorstandsmitglied der WVG – informiert, hatten Bund und Freistaat bis zum Jahr 2009 insgesamt 3,6 Millionen Euro Finanzhilfen für die Maßnahmen in Forchheim-Nord zur Verfügung gestellt. Diese Starthilfe habe weitere Wohnungsbaumaßnamen von privaten Investoren mit einem Volumen von 25 Millionen Euro nach sich gezogen. „Es freut mich, dass dieses Leuchtturmprojekt ebenfalls ohne Mittel aus der Städtebauförderung auskommt. Hier bewahrheitet sich, dass ein Euro an staatlicher Förderung jeweils neun Euro an privaten Investitionen auslöst.“

Bei den geplanten Modernisierungsmaßnahmen werden die 96 kleinen, bestehenden Wohnungen in 78 größere Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern umgebaut. Der neue Wohnungszuschnitt ist dem geänderten Bedarf geschuldet. Ein altersgerechter Umbau mit ebenerdigem Zugang spreche zudem die Mieter an, die an einem langfristigen Mietverhältnis interessiert seien. „Viele können sich vorstellen, in den Wohnungen alt zu werden“, erläutert Vorstand Wolfgang Bonengel. Die Wohnungen werden mit Balkonen, Vollwärmeschutz und modernen Badezimmern ausgestattet. Ein Blockheizkraftwerk versorgt die Häuser mit Wärme aus der Zentralheizung, und auch das Dach wird neu gebaut.

Der Zeitplan der Umbaumaßnahmen indes ist sportlich: Bereits am 1. Januar 2015 soll der letzte Block, Nummer 2, bezugsfertig sein.
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