Hubert Aiwanger: „Mit Verantwortlichen sprechen“

Stiegen am Bahnhof Kersbach aus dem Zug: Ludwig Preusch (FW-Stadtrat), MdL Hubert Aiwanger, Rainer Thieme (Sprecher der BI) und MdL Thorsten Glauber (v.l.n.r.). Foto: Lis Bischof

FORCHHEIM (pm/rr) - Der S-Bahn-Halt Forchheim Nord, der Ausbau der ICE-Strecke und die Barrierefreiheit des Forchheimer Bahnhofs sowie des Haltepunkts Kersbach waren Themen bei einem Besuch des Chefs der Landtagsfraktion der Freien Wähler, MdL Hubert Aiwanger, in Forchheim.


„Nach wie vor kämpfen wir um den Bau des S-Bahn-Haltepunkts Forchheim Nord“, beschrieb MdL Thorsten Glauber die Situation. „Die Bayerische Staatsregierung muss diese Haltestelle endlich bestellen, sonst bekommen wir sie nie.“ Die Anbindung des gesamten Stadtteils Forchheim Nord mit seinem Schulzentrum sei von großer Bedeutung für die Stadt. Aiwanger betonte, dass die gesamte Landtagsfraktion der Freien Wähler dieses Anliegen unterstützt.

Nicht nur die Verzögerungen beim Bau barrierefreier Zugänge zu den Bahnsteigen am Forchheimer Bahnhof bereiten den Freien Wählern Kopfzerbrechen, auch in Kersbach sind einige Fragen zu diesem Thema noch nicht abschließend geklärt. „Inzwischen gehe ich aber davon aus, dass unsere Vorschläge zur Lage des Pendlerparkplatzes und zu den Gleiszugängen von den DB-Planern übernommen werden“, erklärte Rainer Thieme, Sprecher der BI, vor Ort.

Aiwanger zeigte sich verwundert darüber, wie zögernd und ablehnend die DB zuweilen auf die Wünsche ihrer Kunden regiert: „Ich habe den Eindruck, dass sich die Bahn auf den Güterverkehr fokussiert und dabei ihre Fahrgäste, aber auch die Menschen, die entlang der Bahnlinien leben, aus den Augen verliert.“ Hier müsse man nachhaken und die Verantwortlichen zu Gesprächen vor Ort holen.
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