Katharinenspital: Spatenstich für neues Seniorenheim

Oberbauleiter Michael Schunter, Kämmerer Detlef Winkler, Architekt Thomas Krügel, Hochbauamtsleiterin Sigrun Wagner, OB Uwe Kirschstein und Alt-OB Franz Stumpf (von links) schwingen die Spaten. Foto: Roland Rosenbauer

FORCHHEIM (rr) – Nach dem vollständigen Abriss des Katharinenspitals, wird bereits der Neubau hochgezogen. Ende April trafen sich die Verantwortlichen zum offiziellen ersten Spatenstich.


„Wir ebnen den Weg in die Zukunft“, sagte Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, betonte, dass der Stadtrat mit der Entscheidung für den Neubau die richtigen Weichen gestellt habe und sprach von einem „Meilenstein an einer städtebaulich sensiblen Stelle“. In diesem Zusammenhang dankte er seinem Amts-Vorgänger Franz Stumpf, der trotz Kritik und massivem Gegenwind von Spitalbewohnern und Pflegekräften beharrlich an dem Projekt festgehalten hatte. Besonders erfreut zeigte sich Kirschstein über die neue direkte Wegeverbindung über einen Steg zur Stadtbücherei.

Während des Spatenstichs arbeiteten die Archäologen ohne Unterbrechung weiter, um vielleicht noch das eine oder andere Puzzleteil zur Stadtgeschichte ans Tageslicht zu holen. Auch dieses Gebäude werde vergänglich sein, kommentierte Kirschstein die Ausgrabungen.

Gleich nach dem Spatenstich wurden wieder die Bagger gestartet, denn der Zeitplan für das 11 Millionen Euro teure Projekt ist ehrgeizig: Im September soll bereits der Rohbau stehen. Die Wohn- und Nutzfläche liegt bei insgesamt 3500 Quadratmetern, zu den Wohnungen kommen noch eine Tagespflege und ein Stadtteiltreff mit Quartiersmanagerbüro. Nächstes Jahr können die ersten Bewohner ins neue Katharinenspital einziehen. Tatsächlich ist die Reservierungsliste für die 55 Wohnungen schon gut gefüllt. Wer jetzt noch einen Platz in dem begehrten Objekt mitten in der Innenstadt ergattern möchte, muss schnell sein. Anfragen beantwortet die Stiftungsverwaltung der Stadt Forchheim unter 09191/ 714 -392, -247, -238.
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