Landschaft von Müll und Unrat befreit

Rund 30 Säcke voller Müll waren die „Ausbeute“ in diesem Jahr. Foto: oh

HÖCHSTADT (khk/rr/mue) - Unter dem Motto „Zamm Rama Dama!“ wurde jüngst in und um Gremsdorf und Höchstadt jegliche Art von Müll gesammelt – dabei fanden sich auch skurrile Dinge wie ein Rasenmäher, eine Mikrowelle oder ein Stück Bauzaun.


Die Aktion, die in diesem Jahr zum vierten Mal durchgeführt wurde und als Gemeinschaftsprojekt von Wasserwacht Höchstadt und den Barmherzigen Brüdern Gremsdorf lief, fand regen Zulauf, waren doch immerhin rund 100 Teilnehmer mit von der Partie. Sechs Stunden waren Kinder, Jugendliche und Erwachsene – Menschen mit und ohne Behinderung unterwegs, um die Stadt Höchstadt und den Aischgrund aufzuräumen. Und die Motivation war so groß, dass man einige Gruppen am Ende des Tages regelrecht überreden musste, das Müllsammeln abzubrechen und sich ein wohlverdientes Abendessen schmecken zu lassen. Dieses gab es in der Kulturfabrik, deren Räumlichkeiten von der Stadt Höchstadt zur Verfügung gestellt wurden.

Weitere Unterstützung bekamen die Organisatorinnen Christina Thoma (Wasserwacht) und Katrin Heinz-Karg (Barmherzige Brüder) durch die drei ehrenamtlich Engagierten der Gremsdorfer Einrichtung – Monika Übel, Herbert Übel und Christiane Karg – sowie etliche regionale Sponsoren und viele ehrenamtliche Helfer der Wasserwacht. Alle Müllsammler zeigten sich am Ende beeindruckt von der „Ausbeute“ und bestaunten den beachtlichen Berg von rund 30 Müllsäcken, fünf Fahrrädern, Kleidung, Handtüchern, Unmengen an Flaschen, einem Ölfass und vielem mehr. Dass trotz des Regenwetters so viele Helfer zum „Zamm Rama Dama!“ kamen, freute die Organisatoren und bestätigte einmal mehr, mit der jährlichen Aktion eine positiv aufgenommene, nachhaltige und inklusive Veranstaltung für den Landkreis ins Leben gerufen zu haben.
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