MarktSpiegel-Leser treffen Macher

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren von der Führung begeistert. Fotos (4): bayernpress
 
Arno Schmidt-Planert aus Erlangen: „Mir haben das Engagement und das Fachwissen von Herrn Ell beeindruckt. Auch die ökologische Bilanz ist vorbildlich. Auf die Idee, bei der Produktion freiwerdendes CO2 als Kühlmittel zu verwenden, muss man erst einmal kommen.“

Viel gelernt beim 5. Stammtisch im Schalander – Brauereiführung und Diskussionsrunde stoßen auf großes Interesse

REGION - Bereits in der fünften Runde und  bei herrlichem Sommerwetter erlebten 25 Leserinnen und Leser einen ereignisreichen Nachmittag bei Tucher im Rahmen des MarktSpiegel-Stammtisches.


MarktSpiegel-Redaktionsleiter John R. Braun und Tucher-Marketing-Chef Kai Eschenbacher begrüßten die Gäste in Deutschlands einzigem Zwei-Städte-Sudhaus. Neu: Erstmals übernahm Tucher-Mitarbeiter Helmut Ell die Führung. Ell, ein Fürther mit Leib und Seele und trotzdem einem großen Herzen für die Nürnberger, gewann mit seiner humorvollen und bodenständigen Art die Aufmerksamkeit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rekordtempo, so dass die Führung wie im Flug verging. So sei die Übernahme von Tucher durch die Oetker-Gruppe ein Segen gewesen. Sie hätte vor rund fünf Jahren 50 Millionen Euro investiert. „Ohne die Oetker-Gruppe wäre der Neubau nicht zu stemmen gewesen und es gäbe heute in Fürth und Nürnberg keine einzige Brauerei mehr“, so Ell. Er sieht die Tucher Brauerei auch als Partner der kleineren Brauereien. So führe man in den hauseigenen Tucher-Laboren auch für diese Rohstoffanlaysen zur Qualitätssicherung durch. Für die kleineren Brauereien sei dies wichtig, da sie in der Regel aus Kostengründen kein eigenes Labor unterhalten könnten. Ell schwärmte von der Qualität der Tucher-Biere und äußerste seinen Herzenswunsch: So wie die Tucher-Brauerei auf Nürnberger und Fürther Stadtgebiet gleichzeitig stehe, so sollten Nürnberger und Fürther die Tucher-Biere als ihr Bier ansehen und zusammen genießen.
Nach der Führung tischte Schalander-Wirt Oliver Hinkel zu den Tucher-Bierspezialitäten leckere kross-gebratene und dennoch zarte Schäuferle mit Kloß und Sauerkraut auf. Den Gästen hat es prima geschmeckt und alle wurden satt. Die rustikal eingerichteten Räume der Brauereigaststätte können übrigens auch für Familien- und Gesellschaftfeiern gebucht werden (siehe unten).
Nach dem Essen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen und Anliegen an den Redaktionsleiter John. R. Braun zu stellen. 
Auch Herbert Ell wurde mit Fragen bombardiert. Er nutzte die Gelegenheit, mit Leidenschaft Werbung für die fränkische Gastronomie zu machen. Wer meine, für 1,95 Euro Qualitätsfleisch auf dem Teller zu bekommen, sei mit Pferdefleisch noch zu gut bedient. Viele Menschen seien bereit, für Hobbys und Freizeit viel Geld auszugeben, aber beim Essen könne es nicht billig genug sein. Dass hier die Qualität auf der Strecke bleibe, dürfe niemand wundern. Hier könnten die Deutschen beispielsweise von den Italienern lernen: Wenn gespart werden müsse, dann an allem, aber nicht an der Qualität der Nahrung. Ell bedauerte das Sterben von Kartelrunden, fränkischen Wirtshäusern und Stammtischen.


Zwei Freiessen zu gewinnen
Die Redaktion des MarktSpiegels freut sich über die große Zahl an Einsendungen. Leider konnten wir aus den rund 500 Zuschriften nur 25 Zusagen geben. Als Trost verlost Der MarktSpiegel aus allen eingegangenen E-Mails und Postkarten nochmals zwei Essen für jeweils zwei Personen im Schalander. Die beiden Gewinner werden schriftlich oder telefonisch benachrichtigt.


Feiern im Schalander:

Die Brauereigaststätte „Schalander“ in der Tucherstraße 10 in F ist montags bis donnerstags durchgehend von 5.30 bis 16 Uhr und freitags von 5.30 bis 15 Uhr für jedermann geöffnet. Die Küche ist fränkisch und international geprägt. Eine Mittagskarte – auch mit vegetarischen Gerichten – sorgt für Genuss und Abwechslung. Auch fürs Frühstück und die Brotzeit gibt es eine große Auswahl. Neben den Tucher-Bierspezialitäten werden auch alkoholfreie Getränke ausgeschenkt. Gruppen ab 25 und bis 140 Personen können die Räumlichkeiten gerne nach Absprache und Anmeldung für private und öffentliche Feiern auch außerhalb der Öffnungszeiten sowie samstags, sonntags und feiertags buchen. Aktueller Anlass könnten beispielsweise die anstehenden Kommunion-, Firm- und Konfirmationsfeiern sein. Die Menüauswahl richtet sich nach den Wünschen der Kunden. Anfragen und Reservierungen nimmt Schalander-Wirt Oliver Hinkel unter der Rufnummer 0911/9776175 entgegen.






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