Neuer Oberbürgermeister im Amt

Der neue Oberbürgermeister an seinem Schreibtisch im „Ausweichquartier“. Fotos (2): R. Rosenbauer

FORCHHEIM (rr/mue) - Mit drei Blumensträußen in der Hand kam Dr. Uwe Kirschstein am Morgen des 1. April als frischgebackener Oberbürgermeister in das Ausweichbüro in der Schulstraße. „Kein Aprilscherz“, schmunzelte er, aber die Umstände hätten eben diesen Tag zu seinem ersten offiziellen Arbeitstag gemacht.


Offiziell deshalb, weil Kirschstein nicht zum ersten Mal in diesem Büro ist. In der Woche vor seinem Amtsantritt hatte er, so oft es ihm sein Beruf als Ingenieur bei Siemens erlaubte, bei seinem Vorgänger Franz Stumpf vorbeigeschaut und sich die Abläufe der Verwaltung erklären lassen. Er sei dankbar, betonte er, dass der Altoberbürgermeister ihn bei Bbedarf auch künftig beraten wolle. Als Helfer und Berater fungiert zudem Bürgermeister Franz Streit, der bis 2020 im Amt bleiben will und sich schon mit Franz Stumpf die Amtsgeschäfte geteilt hatte. Auch er war am Morgen des 1. April im Büro, um den neuen Oberbürgermeister zu begrüßen. Streit bekam jedoch keinen Blumenstrauß, denn diese waren für die Damen bestimmt – für die beiden Sekretärinnen des OB, Erika Penert und Edelgard Striegel sowie für Pressesprecherin Brigitte Fuchs.

Vereidigung in Stadtrats-Sondersitzung

Kirschsteins erster Tag gehörte der Verwaltung. Er startete eine Kennlerntour durch das Rathaus, um mit den Mitarbeitern zu sprechen und die Abläufe kennenzulernen. „Offizieller“ Oberbürgermeister im Rat der Stadt Forchheim wird er ab 7. April sein, denn dann wird er in einer Sondersitzung des Stadtrats vereidigt. Im Rat bewegt er sich auf vertrautem Terrain, weil er dem Gremium bereits seit 2014 angehört. Seine Nachfolgerin dort, Ute Samel, war bereits am 30. März als Stadträtin vereidigt worden.

Mit dem 1. April wurde Uwe Kirschstein Angestellter der Stadt Forchheim. Seine Arbeitsstelle bei Siemens ruht; er wurde unbezahlt freigestellt und könnte nach vier Jahren an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren, falls eine mögliche Wiederwahl scheitern sollte.

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