OB-Wahl Forchheim / Teil 4: "Was braucht die Welt und worauf kann man verzichten?"

FORCHHEIM (mue) - Zur Oberbürgermeisterwahl 2014 stellt MarktSpiegel Online den Leserinnen und Lesern die Kandidaten aus Forchheim vor – und zwar in Form eines "Langzeit"-Interviews. Das bedeutet: Jeden Tag stellen wir eine andere Frage und lassen alle Kandidaten darauf antworten. Im Zuge der Gleichbehandlung täglich in geänderter Reihenfolge – sowohl bildlich, als auch schriftlich. Lesen Sie heute:


Was braucht die Welt Ihrer Meinung nach besonders und worauf könnte man locker verzichten?

Manfred Hümmer (FW): Was es braucht: Toleranz und Empathie über ethnische, konfessionelle, kulturelle, gesellschaftliche und andere Grenzen hinweg. Worauf man verzichten könnte: Verteilungskämpfe um elementare Bedürfnisse wie Wasser, Nahrung, Energie und Erde.

Sebastian Körber (FDP): Frieden – dessen Wert sind wir uns leider nicht immer bewusst – und starke Menschen- bzw. Bürgerrechte, damit sich jeder Mensch genau so entfalten und glücklich werden kann, wie es für ihn das Beste ist, ohne andere in ihrer Freiheit einzuschränken. Verzichten kann man auf immer mehr Geschwindigkeit und Hektik, denn sonst werden wir uns irgendwann selbst überholen.

Dr. Uwe Kirschstein (SPD): Wir brauchen mehr Dialog. Der Dialog ist wichtig und muss zwingend vor einer Entscheidung geführt werden, um die bestmögliche Entscheidung zu finden. Bisher war das allzu oft genau in anderer Reihenfolge.
Auf die "Basta"-Politik nach Gutsherrenart kann getrost verzichtet werden.

Franz Stumpf (CSU): Besonders wichtig: Bescheidenheit. Verzichten könnte man locker auf Facebook.


Lesen Sie morgen, was den Kandidaten am meisten schmeckt – und warum.

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