Prachtvolles Blütenmeer in der „Fränkischen“

Kirschblüte in der Fränkischen Schweiz. Foto: R. Rosenbauer

EBERMANNSTADT (rr) - Nicht nur in Japan ist die Kirschblüte ein echtes Erlebnis, auch in der Fränkischen Schweiz zeigen sich die Bäume in wunderschöner weißer Pracht. Wegen des milden Winters blühten die ersten Bäume in wärmeren Lagen schon Ende März / Anfang April – drei bis vier Wochen vor der normalen Zeit.


Begünstigt durch das milde, niederschlagsarme Klima werden in der Region viele Obstsorten angebaut, allen voran die Süßkirsche. So verwandelt sich die Landschaft in weiten Teilen in ein weißes, wunderschönes Blütenmeer. Die schönsten Kirschgärten und Streuobstwiesen sind dabei in der südlichen Hälfte der Region zu finden, zum Beispiel rund um das Walberla, im Trubachtal oder bei Hiltpoltstein. Tatsächlich ist die Fränkische Schweiz das größte zusammenhängende Kirsch-Anbaugebiet Europas – in Pretzfeld werden von April bis Anfang Juni sogar thematische Planwagenfahrten angeboten. Allerdings müssen sich mindestens sechs Personen für eine Fahrt zusammen finden, nähere Informationen und Anmeldung in der Touristinformation Pretzfeld.

Wenn die blühenden Bäume vom Frost verschont bleiben, kann man später im Sommer die frisch vom Baum geernteten Früchte direkt beim Bauern kaufen, und in den Wirtshäusern gibt’s kulinarische Kirsch-Kreationen wie etwa „Lodernde Kirschen“ – eine feurige Spezialität mit Vanilleeis und Schlagsahne – oder auch Windbeutel mit Sahne, Eis und flambierten Kirschen. Darüber hinaus gibt es auch viele Brennereien, die das Obst zu „flüssigen Köstlichkeiten“ weiter verarbeiten und die man im Oktober zum „Tag der offenen Brennereien“ besichtigen kann.
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