Reise in die deutsch-deutsche Geschichte

Der Franken-Thüringen-Express im Bahnhof Probstzella. Fotos (3): Roland Rosenbauer

REGION / FORCHHEIM (rr) - Nach einem schwierigen Start kam der Franken-Thüringen-Express gegen Ende vergangenen Jahres gut in Fahrt – diese Bilanz zog jetzt Uwe Domke, Geschäftsleiter DB Regio Nordostbayern: „Wir haben einiges nachgebessert und Fortschritte bei der Kundenzufriedenheit gemacht.“


Möchte man also einen Ausflug starten, so empfiehlt sich beispielsweise eine Fahrt von Forchheim in das DDR-Grenzbahnhof-Museum im alten Bahnhofsgebäude im thüringischen Probstzella. Eine Ausstellung veranschaulicht dort die Geschichte der ehemaligen DDR-Grenzstation, in der zwischen 1949 und 1990 annähernd zwanzig Millionen Reisende von Passkontrolleuren und Zöllnern kontrolliert wurden und über die es zahlreiche gescheiterte, aber auch glückliche Fluchtversuche gegeben hat. Zu sehen sind Original-Exponate, Dokumente und Fotos sowie Film- und Tonausschnitte aus den Archiven.

Weitere Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke des Franken-Thüringen-Expresses finden Interessierte im Internet. Bei vielen Ausflugszielen erhalten Reisende, die mit dem Bayern- oder Thüringen-Ticket, dem Franken-Hopper-Ticket oder der Franken-9-Karte unterwegs sind, zudem attraktive Rabatte.

Der Franken-Thüringen-Express fährt zweistündlich ohne Umsteigen von Nürnberg nach Jena, ergänzend verkehren noch zwei zweistündliche RB-Linien von Bamberg nach Saalfeld – zusammen ergibt dies von Bamberg nach Kronach einen Stundentakt. Die Fahrzeuge verfügen über bis zu 300 Sitzplätze, aneinander gekuppelt können Züge mit bis zu 550 Sitzplätzen unterwegs sein.

www.bahn.de/bayern
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