Treffen der Partnerstädte

Gelebte Partnerschaft: Eduard Nöth, Dr. Ulrich Schürr, Günther Neururer (Vizebürgermeister von Roppen), Ingo Mayr (Bürgermeister von Roppen) und Franz Stumpf (Oberbürgermeister Forchheim / v.l.n.r.). Foto: Stadt Forchheim

FORCHHEIM/ ROPPEN (pm/rr) - Eine 30-köpfige Delegation aus Forchheim reiste jüngst in die Partnergemeinde Roppen in Österreich.


Bei einem Festakt bedankten sich Oberbürgermeister Franz Stumpf und der Tiroler Bürgermeister Ingo Mayr bei Eduard Nöth, der die Partnerschaft angestoßen hatte und auch 25 Jahre lang den Partnerschaftskreis führte. Stadtrat Ulrich Schürr, gleichzeitig Vorsitzender des Forchheimer Alpenvereins, übernimmt nun diese Aufgabe von Eduard Nöth.

In einer Präsentation skizzierte Schürr die Entstehung der Städtepartnerschaft: Die Verbindung zur Stadt Roppen ist eng mit der Arbeit des Deutschen Alpenvereins (DAV) verknüpft. im Jahre 1931 weihte die Erlanger Sektion des DAV die Erlanger Hütte auf 2541 Meter Höhe in der Nähe des Wettersees in den Tiroler Alpen ein; auf Vorschlag des Erlanger Buchhändlers Theodor Krische wurde der Forchheimer Weg von Roppen aus zur Erlanger Hütte ausgewiesen. Die Forchheimer Sektion des DAV finanzierte die Gangbarmachung des Weges, und die Bergwacht Roppen übernahm die Umsetzung. Durch die Zusammenarbeit des DAV und der Bergwacht intensivierten sich die Beziehungen, sodass die offizielle Städtepartnerschaft am 25. Oktober 1987 in der Jahnhalle von Toni Auer auf Roppener Seite und dem Forchheimer Oberbürgermeister Karl-Heinz Ritter von Traitteur besiegelt wurde.

Ingo Mayr möchte indes die Beziehungen zu Forchheim weiter intensivieren und lädt auch aus diesem Grund zum Zeltfest vom 26. bis 28. Juni nach Roppen ein. Außerdem sollen zum diesjährigen Annafest in Forchheim rund 110 Roppener anreisen – allesamt Mitglieder im Schützenverein, Gemeinderat, in der Musikkapelle oder bei der Bergwacht.

Ulrich Schürr dankte den Roppenern für die Einladung zum Partnerschaftsabend in das historischen Gasthaus „Zum Stern“ in Ötz und unterstrich, dass eine Städtepartnerschaft auf Freundschaften basiere, die geknüpft, auf- und ausgebaut werden müssten. Der persönliche Kontakt sei die wichtigste Zutat einer gedeihlichen Städtepartnerschaft.

Den persönlichen Kontakt pflegten auch die mitgereisten Delegationsteilnehmer. Ein Großteil der Forchheimer Gruppe nutzte die Zeit zum Skifahren im nahgelegenen Kühtai und wurden dabei begleitet von Bürgermeister Ingo Mayr, seinem Vize Günther Neururer, Michael Natter (Bauhofleiter der Stadt Roppen) und Feuerwehrkommandant Ali Schöpf.
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