Vorbildliche Projekte aus der Region mit Sparda-Zukunftspreis ausgezeichnet

Marcus Zmelty (li.) und Heidemarie Eichler-Schilling wurde vom Vorsitzenden der Sparda-Stiftung, Thomas Lang, die Trophäe für den zweiten Platz überreicht. Foto: Sparda-Bank Nürnberg (Foto: Sparda-Bank Nürnberg)

REGION (pm/web) – Die Sparda-Stiftung hat dieses Jahr zum achten Mal den SpardaZukunftspreis „Bildung für Kinder“ sowie den SpardaMedienpreis „Bürgerschaftliches Engagement“ vergeben. Dabei erhielt die offene Fahrradwerkstatt der Kinderarche Fürth den mit 3.000 Euro dotierten zweiten Preis. Die AWO Forchheim bekam den dritten Preis.

In der Fahrradwerkstatt reparieren Kinder und Jugendliche unter fachmännischer Anleitung selbstständig ihre Fahrräder. Durch die handwerkliche Tätigkeit stärken die jungen Besucher ihr Selbstbewusstsein. Außerdem fördert das gemeinschaftliche Arbeiten soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und baut Vorurteile untereinander ab. Heidemarie Eichler-Schilling von der Kinderarche Fürth freute sich über die Auszeichnung, zumal auch Kinder aus einkommensschwachen Familien in der Werktsatt kleinere Reparaturen an ihrem Rad selbst vornehmen können. Die Werkstatt kommt richtig gut an und man leiste damit auch Hilfe zur Selbsthilfe, versicherte Werkstattleiter Marcus Zmelty.
Der erste Preis (5.000 Euro) ging übrigens an die Wichern-Schule aus dem unterfränkischen Kist mit dem Projekt „Lernort Museum – Schüler führen Schüler durchs Museum“. Rang drei (2.000 Euro) belegte der AWO-Kreisverband Forchheim mit seinem Projekt „PAT – Mit Eltern lernen“. Dabei unterstützen ausgebildete Elterntrainerinnen die teilnehmenden, meist recht jungen Familien, von der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr des Kindes. Familienbindung soll damit vertieft und zugleich der Vernachlässigung von Kindern vorgebeugt werden.
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