Wird das Annafest Weltkulturerbe?

Das Annafest ist längst Kult. Fotos (3): R. Rosenbauer

FORCHHEIM / WEILERSBACH (rr) - Der Vorschlag, das Annafest in die Weltkulturerbeliste aufzunehmen, wurde erstmals vom früheren Bundestagsabgeordneten Sebastian Körber (FDP) formuliert.


Tatsächlich weckte er beim Bund damals Interesse: „Seine auch mehr nach 500-jähriger Geschichte ungebrochene Popularität macht das Annafest zweifellos zu einem der bedeutendsten Volksfeste unseres Landes und zu einem wichtigen Bestandteil unseres immateriellen Weltkulturerbes“, schrieb der damalige Staatsminister im Kanzleramt, Bernd Neumann, bereits im Jahr 2010 an den FDP-Politiker. Und weil die Wurzeln des Annafestes in Weilersbach liegen, will die parteiunabhängige Vereinigung Bürgerrecht Weilersbach (BRW) die Bewerbung der Stadt Forchheim bei der UNESCO unterstützen. „Die Bamberger wollen sich mit ihrer Sandkerwa für das Weltkulturerbe bewerben, da brauchen wir uns mit unserem traditionellen Annafest nicht zu verstecken“, ist Patrick Schroll, demnächst Gemeinderat von BRW, überzeugt. „Ein wesentlicher Punkt, der zur Entstehung des Festes geführt hat, geht schließlich auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurück, zu Ehren der Heiligen Anna nach Weilersbach zu wallfahren“, erklärt Schroll.

Da die Unterstützung für die Bewerbung offiziell seitens der Gemeinde Weilersbach ausgesprochen werden soll, will die Fraktion Bürgerrecht Weilersbach voraussichtlich im Mai einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat einreichen. Gerade mit dem stark verwurzelten und traditionellen Bezug zu Weilersbach räumt die BRW der Bewerbung Chancen ein.
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