Citroen C3 Aircross: familienfreundlich auf Französisch

Der C3 Aircross hinterlässt einen insgesamt positiven Eindruck und meistert den Spagat, gleichzeitig SUV und Van zu sein. Fotos: © Citroen Kommunikation

(pm/mue) - Aktuelle SUV kennen optisch eigentlich nur zwei Wege: Entweder machen sie auf „Geländewagen“ oder die Designer versuchen, sie so pkw-artig wie möglich zu machen. Citroen geht mit dem neuen C3 Aircross einen anderen Weg – unter dem klare Kante zeigenden und trotzdem verspielten SUV-Blechkleid verbirgt sich ein komfortables, eher an einen Van erinnerndes Familienauto.

Positiv überrascht der Raum, den Citroen aus den nur 4,16 Metern Länge herausgepresst hat. Man sitzt vorne sehr großzügig, hinten geht es im Beinbereich etwas enger zu, dafür stimmt die Kopffreiheit auf allen Plätzen. Prima ist die um 15 Zentimeter verschiebbare Rückbank, die in den höheren Ausstattungsvarianten im Verhältnis 40:20:40 (sonst: 2/3:1/3) umklappbar ist und deren Lehnen zusätzlich in der Neigung verstellbar sind. Das erweitert bei Bedarf nicht nur den Kofferraum von 410 auf 520 Liter, die umklappbare Lehne des Beifahrersitzes erlaubt auch die Mitnahme von bis zu 2,40 Meter langen Gegenständen. Man merkt dem C3 Aircross an, dass sein Vorgänger – der C3 Picasso – kein SUV sondern klassischer Van war. So ganz wollten sich die Franzosen wohl nicht von diesem familienfreundlichen Konzept trennen, sodass der Kompromiss lautet: außen SUV, innen Van.

Wie sein Kleinwagen-Pendant C3 schaut der Aircross aus verkniffen-schmalen Scheinwerfer-Schlitzaugen, während das darunter angebrachte Tagfahrlicht recht viel Raum eingeräumt bekommt. Der steile Kühlergrill, die kurze Motorhaube, alles ähnlich wie beim normalen C3, aber durch die zusätzliche Höhe martialischer und zerklüfteter. Abgemildert wird dieser Eindruck durch die vielen lebensfrohen Farboptionen: 85 Möglichkeiten gibt es, deren Kombination sich aus acht Grundfarben, drei Dachfarben und vier so genannten Color Packs ergibt. Letztere setzen Akzente an Außenspiegeln, Dachreling und Radnaben sowie an den Jalousien nachempfundenen Stilelementen hinter der C-Säule. Und auch in Sachen Assistenz-Systeme fährt das Mini-SUV in seiner Klasse vorne mit, und wartet unter anderem mit Bergabfahrhilfe, Spurverlassenswarner, Totwinkel-Warner, Park-Assistent und Head-Up-Display auf.


Motorisierungen

• 1,2-Liter-Benziner, 60 kW / 82 PS, maximales Drehmoment: 118 Nm bei 2.750 U/min, Null auf 100 km/h: 14,0 s

• 1,2-Liter-Benziner, 81 kW / 110 PS, maximales Drehmoment: 205 Nm bei 1.500 U/min, Null auf 100 km/h: 11,3 s bzw. 11,8 s (Automatikgetriebe)

• 1,2-Liter-Benziner, 96 kW / 131 PS, maximales Drehmoment: 230 Nm bei 5.500 U/min, Null auf 100 km/h: 9,3 s

• 1,6-Liter-Diesel, 73 kW / 99 PS, maximales Drehmoment: 254 Nm bei 1.750 U/min, Null auf 100 km/h: 12,8 s

• 1,6-Liter-Diesel, 88 kW / 120 PS, maximales Drehmoment: 300 Nm bei 1.750 U/min, Null auf 100 km/h: 10,7 s
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