Annafest: Mini-Feuerwehr für maximalen Schutz

Die Feuerwehrmänner Georg Karl, Björn Paulitsch und Thomas Drummer im KEF (v.l.). Foto: R. Rosenbauer

FORCHHEIM (pm/rr) - Zum ersten Mal setzt die Stadt Forchheim heuer ein Kleineinsatzfahrzeug (KEF) mit Feuerwehrausrüstung im Rahmen der Brandwache auf dem Annafest ein.


Städte und Kommunen sind gesetzlich verpflichtet, ihre Sicherheitsstandards den Gegebenheiten anzupassen. Aus diesem Grund hat die Stadt Forchheim beschlossen, ein Kleineinsatzfahrzeug der Feuerwehr, das die Firma BMT Service GmbH der Stadt Forchheim zur Erprobung im Realeinsatz zur Verfügung stellt, auf dem Annafest zum Einsatz zu bringen.

Dieses Fahrzeug ist ein Prototyp der Firma BMT. Es wurde in den letzten zwei Jahren konzipiert und entworfen und in Zusammenarbeit mit der Stadt Forchheim speziell auf diese Großveranstaltung angepasst. Bei der Entwicklung des Fahrzeuges waren Rettungskräfte aus allen Einsatzbereichen als Berater tätig. Daher ist das Leitmotto des KEF: „Entwickelt von Rettungskräften für Rettungskräfte“.

Da es bereits einige KEF auf dem Markt gibt, liegt das Augenmerk nicht auf den Fahrzeugen selbst, sondern auf der Kombination zwischen Ausstattung und Fahrgestell: Hochdrucklöschanlage, CO2-Löscher, Pulver- und Fettbrandlöscher gehören ebenso zum Bestand wie auch eine umfangreiche Erste-Hilfe-Ausrüstung, Verkehrsleit- und Absperrset sowie eine Kettensägeausrüstung. Die Fahrzeuge kommen überall dort zum Einsatz, wo Standard-Einsatzfahrzeuge auf Grund ihrer baulichen Größe oder Eigenschaften nicht oder nur schwer einsetzbar sind. Sie gibt es nicht in Serienausstattung und werden individuell nach dem jeweiligen Bedarf und den einsatztechnischen Anforderungen bestückt. Mögliche Einsatzbereiche sind: Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Bergwacht, Wasserwacht, etc.

Die KEF ermöglichen den Einsatzkräften gerade in unwegsamem Gelände, auf schmalen Wegen und in engen Gassen, früher am Einsatzort zu sein, um schneller helfen zu können, ersetzen aber keine der bewährten Einsatzfahrzeuge. Sie schließen die Versorgungslücke im Rettungskonzept der einzelnen Organisationen.
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