Bau der neuen Haupttribüne im Sportpark Ronhof verzögert sich

Die alte Haupttribüne im Ronhof ist seit knapp einem Jahr Geschichte. Foto. Ebersberger

FÜRTH – (web) Das Ziel war sehr ehrgeizig gesteckt – zu ehrgeizig. Wie die SpVgg Greuther Fürth jetzt auf ihrer Homepage bekanntgab, werde sich der Bau der neuen Haupttribüne weiter verzögern. Erst zum Beginn der neuen Saison 2017/18 soll der erste Teil fertig sein, dann könne mit Teil zwei begonnen werden.

Nach knapp 65 Jahren wurde Anfang des vergangenen Jahres die alte Haupttribüne abgerissen. In zwei Bauabschnitten soll dafür ein moderner Neubau entstehen. Der erste Teil mit knapp 1.200 VIP-Sitzplätzen, Logen und anderen Räumlichkeiten wie Kabinen, Schiedsrichterzimmer oder Medienräumen sollte eigentlich bereits zum Rückrundenauftakt vor wenigen Wochen eröffnet werden. Doch dieser Termin musste nun auf den Sommer 2017 verschoben werden.
Der Zweitligist begründet dies mit „technischen Änderungen“ und damit einhergehenden „zeitlichen Verzögerungen“. Einige Arbeiten im Gebäudeinneren konnten aufgrund der extremen Kälte im Dezember und Januar nicht durchgeführt werden, erklärte Tobias C. Auer, als Direktor Stadion bei der SpVgg für den Umbau verantwortlich. Um qualitative Mängel zu vermeiden, entscheid man sich auch gegen ein „nachträgliches Aufholen der Zeit“.
Die Arbeiten für die Verlängerung der neuen Haupttribüne (Abschnitt 2) hin zur Nordtribüne beginnen somit erst in der Sommerpause mit dem Abbau des jetzigen Container-VIP-Gebäudes. Neben weiteren Sitzplätzen sollen dort auch eine Sicherheitsleitstelle und ein Fanshop einziehen.
Mit rund 17 Millionen Euro schlägt die gesamte Modernisierung zu Buche, die Sitzplatzkapazität wird sich allerdings nur geringfügig um etwa 100 auf 2.670 Plätze erhöhen. Der Neubau soll auch als Business-, Tagungs- und Veranstaltungszentrum genutzt werden.
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