Das Kleeblatt will sich oben festsetzen

Nach seiner Gelbsperre kehrt Jurgen Gjasula sicher wieder zurück ins Team. (Foto: bayernpress)
FÜRTH (web) - "Wir wollen gewinnen - ohne Wenn und Aber!". Trainer Stefan Ruthenbeck gibt ganz klar die Richtung vor für das kommende Zweitliga-Heimspiel der SpVgg Greuther Fürth. Das Kleeblatt empfängt am Freitag, 27. November (18.30 Uhr) den 1. FC Kaiserslautern im Sportpark Ronhof.
In der Tabelle trennen die Fürther (derzeit Rang 5 mit 24 Punkten) fünf Zähler von den Gästen (Rang 10/19) aus der Pfalz. Doch Ruthenbeck weiß zu genau, dass in dieser Liga alles möglich ist. "Wir müssen aufpassen", warnt er seine Spieler vor den Roten Teufeln, die seit wenigen Wochen vom ehemaligen Fürther Konrad Fünfstück trainiert werden. Mehr als zehn Jahre war er im Nachwuchsleistungszentrum und zuletzt als U23-Coach im Ronhof tätig, bevor er 2013 in den Nachwuchsbereich des FCK wechselte. Man dürfe die Pfälzer keineswegs unterschätzen, schreibt Ruthenbeck seinen Spielern ins Stammbuch.
Doch während er alle Spieler an Bord hat, vergrößert sich das Lazarett in Kaiserslautern weiter. Nunmehr fällt auch André Fomitschow nach einem Innenbandteilanriss bis mindestens Ende des Jahres aus.
Veränderungen im Team wird es sicher geben, in welcher Art und auf welchen Positionen wollte der Fürther Trainer jedoch noch nicht verraten. Nach seinem fulminanten Auftritt und seinen beiden Toren zuletzt beim 2:1-Auswärtseig in Heidenheim hat sich Routinier Goran Sukalo wieder ins Spiel gebracht. Nach seiner Gelbsperre steht aber auch Mittelfeldmotor Jurgen Gjasula wieder zur Verfügung. Es gebe aber auch durchaus Möglichkeiten, beide spielen zu lassen, gab sich der Fürther Trainer noch bedeckt.
Letztlich gilt es für die Fürther, weiter an ihrer Stabilität zu arbeiten, aber auch die Effektivität muss besser werden. Bei Kontermöglichkeiten lasse man oft zu viel liegen, bemängelt Ruthenbeck, der bislang in jedem Spiel imer noch "Luft nach oben" erkannt hatte. Auch am Freitag sei ein Sieg "nicht selbstverständlich". Man müsse jedes mal hart dafür arbeiten.
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