Der neue Kleeblatt-Coach Damir Buric will bei seinen Spielern das Feuer wieder entfachen

Damir Buric (li.) - hier bei seiner Vorstellung mit Kleeblattmanager Ramazan Yildirim (re.) und Pressesprecher Immanuel Kästlen - will die Fähigkeiten seiner Spieler wieder wecken und mehr Sicherheit ins Aufbauspiel bringen. (Foto: Udo Dreier/bayernpress)

FÜRTH – (web) „Ich verlange von meinen Spielern, dass sie brennen!“ Die Ansage des neuen Kleeblatt-Trainers Damir Buric ist klar und unmissverständlich: Die Mannschaft steht beim Heimspiel am Sonntag, 17. September (13.30 Uhr), zu hundert Prozent in der Pflicht. Auch die Fans fordern von ihrem in der Zweiten Liga bislang sieglosen Team Leidenschaft und Herzblut. Zu Gast ist ausgerechnet der Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf.

Erst seit Montag ist Buric beim Tabellenletzten im Amt. Der Nachfolger des kürzlich gefeuerten Trainers Janos Radoki weiß um die Schwere der Aufgabe –nicht für den Sonntag. Der 53-jährige Kroate – zuletzt beim österreichischen Erstligisten Admira Wacker Mödling tätig – hat gleich zum Aufgalopp eine englische Woche vor sich. Am Mittwoch geht es nach Braunschweig, am Sonntag steht das Derby gegen den 1. FC Nürnberg im Sportpark Ronhof an.
Klar, dass sich der frühere Bundesligaprofi „mehr Zeit“ wünscht, doch die bleibt ihm momentan nicht. Nichtsdestotrotz sieht er eine sehr gute Qualität in seiner Mannschaft ("Sie macht enen guten Eindruck"), die zuletzt doch sehr unsicher und unsortiert wirkte. Und so will Buric erstmal wieder die Freude am Fußball spielen wecken. Mit ihr soll dann auch die Sicherheit und in der Folge die fußballerische Leichtigkeit zurückkommen. Klingt einfach, doch weiß Buric, dass dies mit viel Arbeit verbunden ist.
Und so wird derzeit auch noch viel probiert, werden verschiedenste Spielformen trainiert, bei denen der neue Kleeblatt-Trainer aufmerksam zusieht. „Ich sehe, wie sie reagieren, welche Fehler sie machen, aber auch was sie gut machen“, erklärt der Kroate. Anschließend werde klar und deutlich analysiert, „dann wissen die Spieler auch, woran sie sind.“
Es gilt, eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive zu schaffen, die zuletzt vermehrten Fehler im Aufbau abzustellen und mit Konzentration sowie fußballerischen Mitteln „in die gefährlichen Räume“ zu kommen. Ob die Zeit reicht, das schon bis zum Spiel gegen Düsseldorf umzusetzen, bleibt abzuwarten. Trotzdem. Damir Buric freut sich auf sein erstes Spiel als neuer Trainer der SpVgg Greuther Fürth
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