Die Fürther Kärwa ist und bleibt ein fröhliches Familienfest

Wirtschaftsreferent Horst Müller, OB Thomas Jung und der Vorsitzende des Süddeutschen Schaustellerverbandes Sektion Fürth, Helmut Dölle, (v.li.n.re.) freuen sich auf eine sichere, friedliche und fröhliche Kärwa. Foto. Ebersberger

FÜRTH - (web) Bei aller Vorfreude auf die Michaelis-Kirchweih (1. - 12. Oktober), die am Samstag beginnt, will man in Fürth keineswegs die Augen vor der Sicherheitsfrage verschließen. Deshalb wurde auch das bislang bereits gut funktionierende Sicherheitskonzept weiter aktualisiert und verbessert.

„Da kommen wir nicht drumherum“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Jung und verweist dabei auf die aktuelle „Weltlage“. Die Fürther Kirchweih sei eben mit seinen jährlich über eine Million Besuchern auch ein „besonderes Sicherheitsereignis“.
Jedoch verweisen Jung und Fürths Wirtschaftsreferent Horst Müller auch auf die vergangenen Jahre. Und da hat sich die Kärwa in Fürth als äußerst sicher erwiesen. Gerademal zwölf Straftaten und keine einzige alkoholbedingte Ingewahrsamnahme wurden etwa im vergangenen Jahr verzeichnet. Zum Vergleich schaut Jung nach Erlangen, wo auf der Bergkirchweih mehr als 300 Strafdelikte zu Buche standen.
Dennoch bieten die Ereignisse der jüngeren Vergangenheit in Würzburg, Ansbach oder auch München durchaus Anlass zur Sorge und zum Überdenken der Sicherheitslage. Einen Zaun wie beim Oktoberfest werde es aber definitiv nicht geben. Auch werde kein generelles Taschen - oder Rucksackverbot ausgesprochen, so das Stadtoberhaupt. Auf sporadische Kontrollen durch die Polizei und private Sicherheitskräfte müssen die Besucher aber gefasst sein.
Überhaupt werden Polizei und Sicherheitsdienste präsenter sein. Die Sicherheitswache am Hallplatz ist rund um die Uhr besetzt, die zahlreichen Notausgänge bestens sichtbar ausgeschildert. Alles in allem aber soll das „fröhliche Feiern“ im Mittelpunkt stehen.
Dazu gehört auch, dass die Fürther Kirchweih ihren Charme und Charakter als großes Familienfest weiter behalten soll. Großen Bierzelten und der damit einhergehenden „Ballermannstimmung“ erteile man weiterhin eine klare Absage, erklärt Horst Müller, der mittlerweile zum 20. Mal für zwölf Tage zum „Kärwa-Referenten“ wird. Sie habe sich in dieser Zeit zwar - mit Augenmaß - weiterentwickelt, ihren Reiz hat die Kirchweih aber nie verloren. So soll es auch weiterhin sein.
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