In Stadt und Landkreis Fürth öffnen sich Türen bedeutender Denkmäler

Das 1902 vom Wiener Architektenbüro Fellner & Helmer erbaute Fürther Stadttheater gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Kleeblattstadt. Foto: Ebersberger

FÜRTH - (web) Am Sonntag, 10. September, findet erneut der bundesweite Tag des Denkmals statt. Auch in Stadt und Landkreis Fürth öffnen etliche Wahrzeichen und historische Gebäude ihre Pforten.

So führt etwa Stadtbildpflegerin Michaela von Wittke in die Fürther Hornschuchpromenade und Königswarterstraße. Treffpunkt ist um 10, 11.30, 14 und 15.30 Uhr am Grünstreifen in der Luisenstraße. Durch das Fürther Rathaus führt um 10 Uhr Bauforscherin Eva Fritz, Start der Besichtigungstour ist dabei am Haupteingang in der Königstraße 88.
Nur ein paar Schritte weiter öffnet auch das Stadttheater seine Türen. Führungen durch den 1902 erbauten Musentempel finden um 10, 11.30, 14 und 15.30 Uhr statt. Zwischen Rathaus und Stadttheater befindet sich das Jüdische Museum, das um 14 Uhr zu einer Führung durch die Wechselausstellung „Von Glanz, Zerstörung und Verlust – 400 Jahre Fürther Altschul“ einlädt. Von 10 bis 17 Uhr ist freier Eintritt.
Im Landkreis Fürth eröffnet Landrat Matthias Dießl den Tag des offenen Denkmals um 11 Uhr am Pisendelplatz in Cadolzburg. Das dortige, 1486 erbaute und im 30-jährigen Krieg zerstörte Pisendelhaus hat von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Cadolzburger Bürger hatten das Haus 1668 wieder aufgebaut, vor wenigen Monaten wurde das Historische Museum Cadolzburg darin eröffnet.
Nur wenige Gehminuten entfernt lädt auch die Erlebnisburg Cadolzburg ein. Seit Juni diesen Jahres kann man auf einer rund 1500 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche eine spannende Zeitreise ins Mittelalter unternehmen. Geöffnet ist die Burg von 9 bis 18 Uhr, Führungen finden von 11 bis 16 Uhr stündlich statt. Die Führungen sind kostenlos, es ist nur der reguläre Eintritt zu zahlen.
Das vor wenigen Wochen seiner bestimmung übergebene Kulturhaus des Bezirks Mittelfranken in Stein öffnet ebenfalls seine Pforten. Das im späten 18. Jahrhundert erbaute Haus, fiel 2015 einem Großbrand zum Opfer und wurde mit Hilfe von Fördergeldern wieder aufgebaut. Auf über 400 Quadratmetern widmet sich nun eine Ausstellung der Trachtenforschung. Geöffnet ist das Haus im Asbacher Weg 3 von 12 bis 16 Uhr.
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