Lyrik gegen das Vergessen - Iris Berben im Fürther Stadttheater

Die Schauspielerin Iris Berben kämpft seit langem vehement gegen Rechtsextremismus und dessen Folgen. (Foto: Privat)

FÜRTH - (web) „Ich bin in Sehnsucht eingehüllt“ lautet der Titel des lyrischen Abends mit Iris Berben und Martin Stadtfeld am 20. November im Fürther Stadttheater.

Am Klavier von Martin Stadtfeld begleitet rezitiert die bekannte Schauspielerin Iris Berben Gedichte von Paul Celan, Hilde Domin und Selma Meerbaum-Eisinger. Letztere steht dabei besonders im Mittelpunkt.
Im Alter von gerademal 18 Jahren verstarb die junge jüdische Dichterin 1942 im KZ Michailowka an Typhus. Dem lyrischen Erbe der Schriftstellerin, das zu einem Stück Weltliteratur geworden ist, wollen Berben und Stadtfeld den ganz besonderen Abend widmen. Ihre Gedichte sind dabei weit mehr als nur ein Zeugnis der drohenden Vernichtung des osteuropäischen Judentums.
Schon lange setzt sich Iris Berben neben ihrer Schauspielerei sehr intensiv mit dem Holocaust und dem rechtsextremistischen Denken und dessen Folgen auseinander. Gerade jetzt, da sich „Anzeichen von Rechtsradikalismus mehren, muss dieses Thema im Bewusstsein der Öffentlichkeit erhalten bleiben“, erklärt die mittlerweile 66-jährige Schauspielerin.
Das Gastspiel beginnt bereits um 18 Uhr.
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